Für junge Bauherren ist das Budget oft knapp bemessen. Aber auch große Firmen sparen gerne beim Neubau Kosten ein, um Wohnungen oder Häuser später günstiger und somit attraktiver anbieten zu können. Denn es ist klar: jeder zusätzliche Luxus kostet auch den späteren Käufer Geld. Dabei fallen leider manchmal sehr nützliche Elemente weg, die später fehlen.

Die Lösung – nachrüsten!

Das ist aber insofern unproblematisch, als dass man die fehlenden Einrichtungen oftmals nachrüsten kann. Dies ist oft auch der Fall bei Altbauten oder bei neuen gesetzlichen Regelungen, die zusätzliche Installationen (beispielsweise Dämmungen oder Feuermelder) vorsehen, welche zum Bauzeitpunkt noch nicht gefordert oder nicht einmal bekannt waren. Auch bei einem Neuerwerb einer Immobilie lassen sich fehlende Elemente durchaus im Nachhinein installieren.

Klimaanlagen

Die deutschen Sommertemperaturen sind mancherorts (beispielsweise im Rheintal) so heiß, dass Klimaanlagen die beliebteste Nachrüstung in Häusern und Wohnungen (besonders in Dachwohnungen) darstellen.

Dafür kommen besonders Monoblockgeräte, mobile Geräte oder Split-Anlagen in Betracht. Auch Ventilatoren mit Kühlfunktion sind beliebt. Welche Variante in welches Haus oder welche Wohnung am besten passt und für die Bedürfnisse der Bewohner geeignet ist, ergibt sich oft während der Fachberatung beim renommierten Experten. Beispielsweise finden Sie Rat und Hilfe sowie umfangreiche Angebote bei https://vetall.de/

Welche Einrichtungen können davon betroffen sein?

Nicht alle Installationen sind überhaupt von jedem Hauseigentümer erwünscht, insofern fallen sie auch nicht als „fehlend“ ins Gewicht. Beispielsweise gehören Zentralstaubsauger oder Fußbodenheizungen in Deutschland nicht zwingend zum Standard. Auch Klimaanlagen, die in Amerika in keinem Haus fehlen dürfen, sind in Deutschland eher unüblich. Dennoch sind sie praktisch und werden gerne installiert oder nachgerüstet. Im Falle eines Neukaufs empfiehlt es sich also stets, einen eventuellen Makler nach entsprechenden Informationen zu ersuchen.

Der Nachteil des Nachrüstens

Nachrüsten ist zwar immer möglich, aber leider oft sehr kompliziert. Denn in einem bereits bewohnten Haus müssen hierfür bestehende Bauelemente herausgerissen werden. Das verursacht nicht nur Schmutz, sondern auch Mehrkosten gegenüber einem sofortigen Einbau. Wenn Sie also ein neues Haus bauen, sollten Sie sich daher gut überlegen, auf welche Dinge Sie nicht verzichten möchten und diese lieber gleich mit installieren lassen!

Beliebte Ergänzungen im Haus

Einbruchsichere Haustüren und Fenster

In der heutigen Zeit wird es bedauerlicherweise immer wichtiger, sich vor Einbrechern wirksam zu schützen. Eine gute Investition sind daher – auch nachträglich – einbruchsichere Haustüren und Fenster. Denn erwiesenermaßen haben Einbrecher nur eine kurze Zeitspanne, in der sie das Haus betreten müssen, um nicht bemerkt zu werden. Gute einbruchsichere Tür- und Fensterelemente mit Sicherheitsglas und schwer zu knackenden Schlössern halten sie zu lange auf und sie lassen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder von dem Einbruch ab.

Gute Wärme- und Schalldämmung

Aus Energiespargründen ist es wichtig, gut dichtende Fenster, Türen und Fassaden zu haben, damit die aufgeheizte Luft nicht durch die Mauern abzieht und die Eigentümer dadurch den Hof heizen. Dämmungen lassen sich innen und außen anbringen und sind oft auch bei Ausbaumaßnahmen von Dach und Keller notwendig, wenn diese Räume ursprünglich nicht als Wohnraum geplant waren. Zu der Wärmedämmung kommt noch die Schalldämmung hinzu, die gerade in älteren, hellhörigen Häusern, die Privatsphäre schützt und den Lärmpegel einschränkt.

Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung kann mit zum energiesparenden Heizen beitragen. Es gibt sehr viele Varianten in diesem Bereich, angefangen von nass verlegten über Dünnbett-Fußbodenheizungen bis hin zu Trockensystemen und elektrischen Bodenheizungen, die allerdings einen hohen Stromverbrauch haben. Nicht jedes System kann überall nachgerüstet werden, doch aufgrund der vielen Möglichkeiten gibt es nahezu für jede Wohnung die richtige Möglichkeit.

Zentralstaubsauger

Diese Anlagen sind sehr beliebt, da sie verhindern, dass Sie mit einem großen Staubsauger durch das ganze Haus wandern müssen. Die Zentralanlage ermöglicht es stattdessen, dass über ein Vakuumrohrsystem mit einer Saugdose an jeder Zimmerwand die Reinigung zentral über einen im Keller stehendes Anlagensystem gesaugt wird. Dabei sind lediglich die Saugrohre in die jeweiligen Dosen einzustecken.

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Veröffentlicht am: 20.06.2019 | Autor: Julius Hagen

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