Veröffentlicht am: 14.02.2023 | Author: Julius Hagen

Laminat verlegen: Eignet sich Laminat für meinen Boden?

Laminat ist aufgrund der einfachen Verarbeitung und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ein beliebter Bodenbelag. Eignet sich Laminatboden für alle Räume und Bodenbeläge? Welche Vorteile und Schwachstellen hat das Material? Diese und weitere Fragen rund um das Laminatverlegen beantwortet dieser Artikel ausführlich. Er gibt viele Tipps für Heimwerker und Interessierte.

Wissenswertes über Laminat als Bodenbelag

Laminatboden besteht teilweise aus Holz und weist eine besondere Beschichtung auf der Oberfläche auf. Sie macht den Bodenbelag sehr robust und wenig anfällig für Kratzer oder andere Schäden. Um die Geräuschentwicklung beim Gehen über Laminat zu reduzieren, kann darunter ein Trittschallschutz verlegt werden. Er dämpft die Geräusche deutlich. Teilweise ist eine Schalldämmung bei hochpreisigen Produkten zwischen den verschiedenen Schichten integriert und muss nicht separat verlegt werden.

Auffällig ist die große Designauswahl bei Laminatboden. Im Fachhandel wie Globus Baumarkt wird klassisches Laminat in Holzoptik wie Eiche oder Buche angeboten. Laminatboden in Hochglanz zählt ebenfalls zu den Klassikern im Sortiment. Hinzu kommt eine Auswahl anderer Optik wie beispielsweise Fliesenoptik, Steinoptik in Grau oder Betonoptik.

Die Produktvorteile von Laminatboden:

  • Verlegung: Laminatboden ist dank spezieller Klicktechnik schnell und leicht verlegt.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Der attraktive Preis und die solide Qualität sprechen für diese Form des Bodenbelags.
  • Pflegeaufwand: Laminatboden ist antistatisch und lässt sich feucht wischen, was ihn extrem pflegeleicht macht.
  • Designvielfalt: Laminatboden ist in zahlreichen Designs erhältlich und passt zu jedem Einrichtungsstil.
  • Lichtecht: Bei dauerhafter Lichteinstrahlung verliert das Material seine Farbe nicht, da es lichtecht ist.

In welchen Räumen ist es sinnvoll, Laminatboden zu verlegen?

Laminatboden eignet sich für Wohnräume wie das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, Kinderzimmer und kann ebenso im Flur, einem Hobbyraum oder Gästezimmer verlegt werden. Teilweise findet man Laminatboden in Geschäften und öffentlich genutzten Gebäuden. Wichtig bei der Auswahl ist es, auf die Abriebklasse, auch Laminatbodenwiderstandsfähigkeit genannt, zu achten. Sie gibt an, wie widerstandsfähig das Material ist und welcher Belastung es standhält. In viel genutzten Räumen sollte die Abriebklasse hoch gewählt werden, um eine schnelle Abnutzung des Materials zu vermeiden. Es ist dadurch weniger anfällig für Kratzer.

Laminatboden ist nicht vollständig wasserfest. An den Fugen kann Feuchtigkeit in das Material eindringen und es aufquellen lassen. Dieser Bodenbelag für Badezimmer und Küchen bedingt geeignet. Im Fachhandel ist Laminatboden mit spezieller Beschichtung erhältlich, der in Nassräumen wie dem Badezimmer verlegt werden kann. Er zieht wenig Feuchtigkeit an den Fugen und weist im Badezimmer oder der Küche eine lange Nutzungsdauer auf. Interessierte finden hier wichtige Tipps zur Auswahl von Laminat passend zum individuellen Bedarf.

Kann man einen Laminatboden auf einer Fußbodenheizung verlegen?

Die Verlegung von Laminatboden in Räumen mit Fußbodenheizung ist unbedenklich. Das Material hat keine isolierende Eigenschaft und lässt Wärme ungehindert von der Fußbodenheizung durch den Bodenbelag in den Raum dringen. Das ist übrigens ein wichtiger Unterschied zu Teppich, welcher die gleichmäßige Verteilung der Wärme aus einer Fußbodenheizung einschränkt. Gleichzeitig ist das Material nicht anfällig für Beschädigung durch Wärme.

Kann ich Laminat selbst verlegen?

Die Verlegung von Laminatboden ist für Laien und Hobbyhandwerker möglich. Neben dem Laminatboden müssen vorab eine PE-Folie als Dampfbremse und Dämmmaterial für den Trittschallschutz gekauft werden. Man benötigt klassisches Werkzeug, das in einem gut ausgestatteten Hobbykeller zu finden sein sollte.

Benötigtes Werkzeug für die Laminatverlegung:

  • Zollstock zum Ausmessen der benötigten Länge
  • Säge zum Zuschneiden des Materials
  • Abstandskeile für den Übergang vom Boden zur Wand
  • Hammer für die Befestigung
  • Schlagklotz zum Schutz des Materials
  • Bleistift zum Anzeichnen von Länge und Aussparungen

Tipps für die Laminatverlegung

Laminatboden wird ähnlich wie Parkett schwimmend verlegt, um eine ansprechende Optik zu erzielen. Zu beachten ist, dass zu den Wänden des Raumes ein kleiner Abstand freigehalten wird. Der Abstand ermöglicht, dass sich das natürliche Material nachträglich ausdehnen kann. Für einen sauberen Übergang zwischen Bodenbelag und Wand nutzt man Fußbodenleisten in ähnlichem Design. Hier sind weitere Tipps für die Gestaltung des Wohn- und Essbereichs zusammengefasst.

Fazit

Laminat ist ein Allrounder unter den Bodenbelägen. Er überzeugt durch die vielen erhältlichen Designs, den attraktiven Preis und die einfache Verlegung. Laminatboden ist langlebig und benötigt wenig Pflege. Für Nassräume wie das Bad oder die Küche ist dieser Bodenbelag bedingt geeignet, da er nicht wasserdicht ist.

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