Sonnenlicht regelt unseren Lebensrhythmus und bietet neben Glückshormonen auch eine Lichtquelle für Haus und Wohnung – wenn die Einrichtung stimmt.

Helle Räume sorgen für gute Laune, unterstützen einen aktiven Lebensstil und lassen uns mit Stil entspannen. Sie bieten in Kombination mit einem edlen Minimalismus den Garant dafür, dass wir uns in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. Um ästhetische Ansprüche zu bewahren, sollte natürliches Licht so effektiv wie möglich genutzt werden. Von der Farbe der Wände bis zu den Decken gibt es einfache Mittel, die Lichtverhältnisse zu verbessern und den Wohnraum erstrahlen zu lassen. Mit diesen 5 Tipps finden auch graue Mäuse zu neuem Glanz, ohne dass zu viele künstliche Lichtquellen im Weg stehen.

5 Tipps für mehr Tageslicht im Wohnzimmer

Reflektierende Elemente wie Spiegel sind das bekannteste Mittel, um Licht in die dunkelsten Ecken zu bringen. Da ein Spiegelkabinett allerdings kaum den Vorstellungen einer ästhetischen Innengestaltung entspricht, helfen andere Methoden dabei, große und verwinkelte Räume in Licht erstrahlen zu lassen.[/p]

Helle Farben reflektieren Licht

Helle Wände und Decken sind weine wichtige Basis für lichtdurchflutete Räume. Da viele weiße Oberflächen zu grell wirken können, sind Creme- und Pastelltöne, sowie matte Farben eine gute Wahl, um hell nicht grell werden zu lassen. Dunkle Elemente werden weit weg von Fenstern und Durchgangsorten platziert, sodass Licht sich so frei bewegen kann, wie die Bewohner.

Laminat für helle Räume

Teppiche sind nicht nur für Allergiker ein Minuspunkt – Auch eine leichte und minimalistisch eingerichtete Wohnung kann durch zu große oder viele Teppiche schwer wirken. Die Oberflächen von Läufern und Teppichen absorbieren Licht und Staub. Laminat hat den Vorteil, dass es einfach gereinigt werden kann und dass die Oberfläche selbst in einem gedeckten Ton den Raum angenehm aufhellt und Licht reflektiert. Natürliche Holzfarben unterstützen ein natürliches Erscheinungsbild und passen zu einer schlichten, nordischen oder klassischen Einrichtung.

Lichtfresser meiden

Alles was den Lichtstrahlen bei der Ausbreitung im Weg steht, sollte von Fenstern und aus Durchgangszonen verschwinden. Wenn nicht auf Gardinen verzichtet werden kann, bieten dünne Stoffe Sichtschutz und lassen dennoch genug Licht einfallen. Zusammengeraffte Gardinen und Rollos in Farben, die zur Wand passen, sorgen für einen gemütlichen Charme, der vor allem im Schlaf- oder im Wohnzimmer Entspannung garantiert.

Leichte Stoffe können durch einen Sichtschutz ergänzt werden, der auf Wunsch vor Blicken oder Hitze schützt und optisch fast komplett verschwindet. Pflanzen sind auf dem Fensterbrett gut platziert, doch sollten nicht wie ein Vorhang wirken. Zimmerpflanzen an Wänden und in offenen Regalen und Wohnwänden zu verteilen erzeugt den Eindruck einer grünen, lichtdurchfluteten Oase.

Möbel richtig platzieren

Helle Wohnwände ersetzen dunkle Schrankwände und nehmen nur wenig Platz weg. Möbel absorbieren Licht und sollten darum nicht direkt an die Fenster gestellt werden. Leichte und moderne Designs bieten einen gelungenen Abschluss des hellen, wenig auftragenden Stils, der zu den hellen Wohnräumen passt. Wer sich nicht von antiken Holzmöbeln trennen möchte, setzt diese als Hingucker in Ecken und an Wänden ein.

Fenster und Türen

Große Fenster und Türen mit Glaselementen lassen Licht von außen nach innen dringen. Lichtdurchlässige Fenster und Türen an den inneren Wänden sind ein Garant für optimale Ausleuchtung. Lange, schmale Fenster, die nur wenig unter der Decke installiert sind, sorgen dafür, dass die Räume dennoch optisch abgetrennt bleiben. Schiebetüren aus Glas sind ein Gestaltungsmittel, dass auch die dunkelsten Räume erstrahlen lässt. Kaum eine andere Raumabtrennung sorgt für so viel Leichtigkeit und bietet dennoch Schutz vor Wärmeverlust im Winter.

Akzente wagen

Helle Wände, weiße Böden und glänzende Möbel sind oft zu viel des Guten. Um einen klinischen und über-hygienischen Anstrich zu vermeiden, gilt es Akzente zu setzen. Natürliche Holzflächen und Möbel, die nicht zu stark auftragen, bringen die nötige Leichtigkeit in Arbeits- und Wohnräume. Dunklere Elemente wie Bilder oder Lampen sorgen für Abwechslung und lenken die Blicke von Besuchern auf bestimmte Punkte der Wohnung.

Möglichkeit der Verdunklung nicht ausräumen

Die Möglichkeit, auf Wunsch die Außenwelt draußen zu lassen ist wichtig, um sich in den vier Wänden wirklich wohl zu fühlen. Außenrollos eignen sich, da sie die Ästhetik im Inneren nicht beeinflussen. Schwere Rollos mit einer intensiv verdunkelten Wirkung können im Schlafzimmer einen gewissen Kuschelfaktor erzeugen und leichte Stoffe, die den gewünschten Minimalismus nicht durchbrechen eignen sich hervorragend als Sichtschutz.

Umso mehr Licht in den Raum einfällt und zwischen den Räumen durchgelassen wird, umso leichter ist es, dieses stilvoll zu dirigieren. Wer wichtige Basiselemente wie große Fenster und Glastüren zum schieben installiert, hat viel Raum für die weitere Gestaltung und erhält eine Leichtigkeit, die auch mit antiken Möbeln oder dunkleren Farben erhalten bleibt.

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Veröffentlicht am: 05.08.2019 | Autor: Julius Hagen

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