Veröffentlicht am: 20.11.2020 | Author: Julius Hagen
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Ratgeber Füllstandsmesser für Heizöl 

Füllstandanzeiger für den Heizöltank – So wissen Sie, wie viel Heizöl im Tank ist

Heizöl als flüssiger Brennstoff ist ein beliebter Energieträger und lässt sich beliebig bevorraten. Dafür ist es wichtig, den aktuellen Füllstand des Heizöltanks zu kennen. Besonders einfach überwachen lässt sich dieser mit einem praktischen Füllstandmesser für den Heizöltank. Hierzu können verschiedene Varianten von Tankanzeigern zum Einsatz kommen, von der mechanischen Messung bis hin zum modernen Füllstandmesser mit Ultraschall und Smartphone-Anbindung.

Füllstandmessung bietet viele Vorteile

Neben zahlreichen weiteren Vorteilen, wie etwa der Unabhängigkeit von einem Leitungsnetz und den guten Kombinationsmöglichkeiten mit erneuerbaren Energien, können Besitzer einer Ölheizung ihren Brennstoff zu einem günstigen Zeitpunkt ordern. Da die Heizölpreise ständigen Schwankungen unterliegen, lassen sich hierdurch nicht selten einige hundert Euro sparen. Viele Heizölkäufer haben sich eine Tankstrategie zurechtgelegt, um Heizöl besonders günstig tanken zu können. Wichtig ist es jedoch, den aktuellen Füllstand im Heizöltank zu kennen. Vor allem ältere Tankanlagen verfügen mitunter jedoch nicht über einen Füllstandmesser, oder es sind alte und ungenaue Messapparaturen mit Schwimmer verbaut. Dann bietet es sich an, einen modernen Füllstandmesser für Heizöl nachzurüsten. Ultraschall-Füllstandmesser wie der Oilfox lassen sich unkompliziert in neue oder bereits vorhandene Tanks einschrauben, und bieten viele Vorteile. So lässt sich der Heizölstand beispielsweise dank WLAN-Anbindung komfortabel und schnell überprüfen, ganz bequem mittels App per Smartphone oder Tablet. Auf diese Weise können Preisentwicklungen verglichen und die aktuell benötigte Menge Heizöl geordert werden.

Unterschiedliche Füllstandmessgeräte erhältlich

Um den Füllstand von Heizöl EL schwefelarm in Heizöltanks zu erfassen, können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen. Die technisch einfachste Möglichkeit der Füllstandmessung ist die mittels Peilstab. Hierbei wird ein langer Stab in den Öltank eingeführt, mit dessen Hilfe der Heizölstand optisch erfasst werden kann. Unterirdische Tanks verfügen dabei oftmals über ein sogenanntes Peilrohr, durch das der Peilstab eingeführt und fixiert wird. Ist kein Peilstab für den Tank vorhanden, behilft sich manch einer auch schon mal mit einem Zollstock. Sonderlich komfortabel ist die Heizölmessung mit dem Peilstab dabei in keinem Fall. Nicht selten muss der Heizöltank erklommen werden, und bei unterirdischen Tanks ist der Schachtdeckel zu öffnen. Eine bessere Methode sind Tankanzeigen, die oben auf dem Heizöltank montiert werden. Sie verfügen über eine Anzeige, über die sich der Heizölstand im Tank ungefähr bestimmen lässt. Die einfachste Ausführung von Füllstandanzeigern stellen Tankuhren mit Skala dar, die mechanisch arbeiten und über einen Schwimmer verfügen. Dieser ist mittels Faden mit dem Tankanzeiger verbunden, und steigt oder fällt mit dem Heizölstand. Über eine Anzeige mit mechanischem Zeiger kann der Öltankbetreiber den Ölstand so beispielsweise als Füllhöhe in Zentimetern oder als Füllstand in Prozent ablesen. Der Nachteil von mechanischen Geräten mit Schwimmer ist, dass sich nach einigen Jahren mitunter Ablagerungen an Faden und Schwimmer bilden. Das wiederum kann zu Ungenauigkeiten bei der Messung oder zu einem Ausfall der Tankanzeige führen. Auch muss der Nutzer der Öltankanlage bisweilen auf eine Leiter klettern, zumindest aber die Klappe oder Tür zum Tankraum öffnen, um den Heizölstand ablesen zu können.

Moderne Ölstandmesser erhöhen den Komfort

Neben der Ölstandmessung per Peilstab und den mechanischen Tankanzeigen mit Schwimmer existieren noch weitere Arten von Füllstandmessern für Heizöl. Bei der pneumatischen Füllstandmessung wird die Füllmenge im Heizöltank über Druckdifferenz und Volumenverdrängung bestimmt. Hierzu ist der pneumatische Füllstandanzeiger über eine Messleitung mit dem Heizöltank verbunden, was auch eine Montage in einiger Entfernung vom Öltank ermöglicht. Die Messung erfolgt hierbei über den Druck, der auf die Luftsäule in der Messleitung einwirkt. Über eine Anzeigeskala mit Zeiger kann der Nutzer des Öltanks so den aktuellen Füllstand ablesen. Auch elektronische Tankanzeigen für Heizöltanks machen sich die pneumatische Messmethode bisweilen zunutze. Bei diesen elektronischen Füllstandanzeigen erfolgt die Ausgabe der Messergebnisse zumeist über eine Digitalanzeige oder ein kleines Display. Die Messung selbst wird jedoch häufig pneumatisch oder mechanisch per Schwimmer vorgenommen, mit den genannten Nachteilen. Vorteilhaft ist hingegen, dass sich der Füllstand mittels geeigneter Technik auch außerhalb des Tankraums oder aus der Ferne ablesen lässt. Noch komfortabler und einfacher ist die Peilung des Heizölstands mittels eines Ultraschall-Ölstandmessers möglich. Diese modernen Geräte lassen sich ebenfalls von oben in eine vorhandene Tanköffnung einschrauben, benötigen jedoch keinen Schwimmer und auch keine pneumatische Messleitung. Der Füllstand des Öltanks wird einfach anhand der Flüssigkeitsoberfläche mittels Ultraschall vorgenommen. Hierdurch kann der Füllstandmesser nicht verschmutzen und misst stets zuverlässig den Ölstand im Heizöltank. Durch die in der Regel flache Bauform lässt sich diese Art des Füllstandmessers zudem einfach nachrüsten, wenn nur wenig Platz oberhalb des Öltanks vorhanden ist. Durch die zumeist kabellose Übertragung der Messergebnisse entfallen zudem umständliche Installationsarbeiten wie das Verlegen von Leitungen. Der Ölstand lässt sich dank WLAN-Anbindung und moderner Apps hierbei bequem aus der Ferne ablesen.

Füllstandmesser für Heizöltanks nachrüsten

Die Versorgung mit Heizöl gilt als auf Jahrzehnte gesichert. Auch dank moderner und energieeffizienter Ölheizungen ist der Ölverbrauch in den vergangenen Jahren weiter gesunken. Da lohnt es sich, auch in moderne Messtechnik für Öltanks zu investieren. Über eine vorhandene Öffnung mit Gewinde lassen sich die praktischen Tankanzeigen leicht im Öltank nachrüsten. Hierzu wird einfach der vorhandene Stopfen entfernt, und der Füllstandmesser in das Gewinde eingeschraubt. Das macht am besten ein Fachmann, der sich mit Öltanks auskennt. Besonders komfortabel gestaltet sich die Installation bei Ölstandmessern, die mit Ultraschall arbeiten und drahtlos angeschlossen werden, so wie beispielsweise der kabellose Füllstandmesser OilFox. Das Gerät lässt sich dank flacher Bauweise und unterschiedlicher Gewindedurchmesser auf vielen Öltanks installieren. Die Übermittlung des Füllstands erfolgt anschließend völlig unkompliziert per WLAN. Füllstand und viele weitere interessante Werte, so wie etwa der Verbrauch, werden anschließend komfortabel auf Smartphone oder Tablet angezeigt. Zum Betrieb des OilFox genügen zwei handelsübliche Batterien, die jedoch erst nach Jahren auszutauschen sind. Hierzu wird einfach der Deckel des Geräts nach dem Herausdrehen der Schrauben geöffnet, sodass sich die Batterien leicht wechseln lassen. Schon bevor die Batterien leer sind, wird über die App eine Warnung angezeigt. Dasselbe gilt übrigens für den Ölstand im Heizöltank. Neigt sich das Heizöl dem Ende, warnt die App automatisch, sodass der Nutzer rechtzeitig nachtanken kann und nicht im Kalten sitzt.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit einem externen Redakteur

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