Veröffentlicht am: 21.09.2022 | Author: Julius Hagen

Sparen für die eigene Immobilie: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wer sich den Wunsch einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, braucht Geld – denn ohne Eigenkapital ist eine Finanzierung heutzutage kaum noch möglich. Das liegt zum einen an den hohen Preisen für Häuser und Wohnungen, die trotz leichter Rückgänge immer noch knapp unter Rekordniveau verharren, zum anderen an den Darlehenszinsen, die im Laufe des Jahres 2022 deutlich angezogen haben.

Mindestens 20 Prozent Eigenkapital

Die Faustregel von Finanzierungsexperten lautete jahrelang: 15 bis 20 Prozent der Kaufsumme sollten Interessenten als Eigenkapital aufbringen können, um die Immobilie bei einer erschwinglichen monatlichen Belastung spätestens zum Rentenbeginn abbezahlt zu haben. Heute wird den Käufern eher ein Anteil von 20 bis 25 Prozent empfohlen, plus eines mittleren fünfstelligen Betrags für die Erwerbsnebenkosten. Baufinanzierungsrechner im Internet bieten einen ersten Überblick, was sich Immobilienkäufer leisten können.

Auch kleinere Beträge summieren sich

Es handelt sich also um eine große Summe Geld, die die meisten Interessenten nicht einfach so zur Verfügung haben. Zunächst empfiehlt sich ein Kassensturz: Zusammengezählt werden sollte das Geld, das auf Bankkonten oder Tagesgeldkonten als Reserve vorhanden ist, sowie Guthaben auf Sparbüchern oder in einem Bausparvertrag. Aber auch Wertpapiere in Form von Aktien oder Fonds können hinzugerechnet werden.

Da die Gesamtsumme oft nicht ausreicht, ist es ratsam, so früh wie möglich mit dem Sparen zu beginnen. Schon während der Ausbildung oder des Studiums können monatlich kleinere Beträge zurückgelegt werden. Richtig investiert, profitieren die Sparer vom Zinseszins, sodass das Vermögen exponentiell wächst.

Um immer den Überblick zu behalten, empfiehlt sich das Führen eines Haushaltsbuchs. In diesem werden alle monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. So sehen junge Anleger, wie viel sie vom Nettoeinkommen für die Vermögensbildung übrighaben.

Fonds und Bausparverträge

Eine von Experten oft empfohlene Sparmöglichkeit ist ein Investment in Fonds. Hier fließen monatliche Beiträge in Fondsanteile, durch die breite Streuung ist das Risiko geringer als bei einzelnen Aktien. Sinnvoll sind Fondssparpläne jedoch nur, wenn ein Anlagehorizont von mindestens zehn bis 15 Jahren ins Auge gefasst wird – dann ist ein Kapitalverlust sehr unwahrscheinlich.

Und auch der Bausparvertrag lohnt sich immer noch: Denn dadurch können sich Bauherren einen günstigen Darlehenszins für die Zukunft sichern. So lässt sich langfristig planen, selbst wenn die Zinsen weiter steigen.  Zudem profitieren junge Bausparer noch von weiteren Vorteilen: Prämien vom Staat, zusätzliches Geld vom Arbeitgeber und Bonuszahlungen vom Anbieter.

Podcasts informieren über Finanzierungsmöglichkeiten

Wer sich bei all den Finanzthemen überfordert fühlt, kann einen Finanzberater zurate ziehen. Gerade für jüngere Anleger eignen sich aber auch Finanz-Podcasts, die in kompakter Form eine gute Übersicht über die Möglichkeiten des Geldanlegens und -sparens bereithalten.

Ein Beispiel: Der Finanzdienstleister tecis hat den Podcast „tecis – Finanzberatung deiner Generation“ im Angebot. Die Beiträge wenden sich in erster Linie an junge Hörer und sollen helfen, Wissenslücken zu schließen und dazu beitragen, finanzielle Entscheidungen selbstbestimmt treffen zu können.

Die Themen des tecis-Podcasts spiegeln das wider: So geht es beispielsweise darum, wie Sparer ihr Geld für sich arbeiten lassen können, oder welche Rolle Aktien beim Kapitalaufbau spielen. Auch werden viele Aspekte der Altersvorsorge besprochen. Weitere Themen: Immobilien, die Inflation oder die Auswirkungen des Zinseszinses.

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