Der Geburtstag mitten im Sommer soll mit einer Grillparty mit den besten Freunden gefeiert werden. Die Lebensmittel sind eingekauft, der Grill steht bereit und der Tisch auf der Terrasse ist schon gedeckt. Blöd, wenn dann eine Gewitterfront aufzieht und die Party im Freien sprichwörtlich ins Wasser fällt. Bei einer gut überdachten Terrasse wäre es nicht passiert.

Verschiedene Formen der Terrassenüberdachung

Ein schöner Garten und eine mit Fliesen oder Holz ausgelegte Terrasse direkt vor dem Haus gehören für die meisten Eigenheimbesitzer einfach dazu. Einer Umfrage zufolge wünschen sich 69 Prozent der Bevölkerung eine Terrasse oder einen Balkon. Leider wird beim Hausbau oft nur an das Nötigste gedacht: Der Boden, auf dem die Terrassenmöbel später stehen sollen. Ohne Überdachung ist die Freude an der Terrasse jedoch eingeschränkt, denn beim in deutschen Breitengraden nicht seltenen Regen, kann sie nicht benutzt werden.

Die schlichteste Form der Terrassenüberdachung ist eine ausfahrbare Markise. Diese wird an der Hauswand angebracht und bei Bedarf ausgerollt. Dies kann klassisch manuell geschehen oder (zu weit höheren Preisen) elektrisch. Eine Markise ist praktisch, wenn die Terrasse in erster Linie zum Sonnenbaden und nur selten als Regenschutz genutzt wird. Soll die Terrasse jedoch möglichst häufig für den Aufenthalt an der frischen Luft genutzt werden, ist eine permanent installierte feste Terrassenüberdachung die bessere Wahl. Sie kann unbeaufsichtigt gelassen werden und schützt ganzjährig vor Wind und Wetter.

Aufbau einer festen Terrassenüberdachung

Empfehlenswert ist ein leichtes wetterbeständiges Gerüst aus Aluminium. Bei meinbaustoffversand.de erhalten Sie Tragkonstruktionen aus Aluminium in Form von fertigen Bausätzen, die Sie auch als Laie leicht umsetzen können. Hausseitig wird das Gerüst direkt an die Hauswand angebracht um dann leicht nach unten geneigt zum gartenseitigen Terrassenrand zu verlaufen, wo es auf zwei Stützen ruht. Die Maße des Gerüstes müssen dabei natürlich individuell der eigenen Terrasse angepasst werden, um diese optimal zu schützen. Als Material für die eigentliche Überdachung kommen verschiedene Optionen in Frage:

  • Polycarbonat
  • Acrylglas
  • Verbundsicherheitsglas
  • Holz
  • Schiefer
  • Bitumenschindeln

Dabei ist zunächst die Entscheidung zwischen lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Materialien zu fällen. In der Regel werden lichtdurchlässige Varianten bevorzugt, die das natürliche Tageslicht nutzen. Lichtundurchlässige Varianten sind empfehlenswert, wenn die Terrasse vor allem von licht- und hitzeempfindlichen Menschen als Rückzugsraum genutzt wird.

Echtes Glas wirkt besonders edel und lässt das meiste Licht durch. Aus Sicherheitsgründen sollte heute ausschließlich Verbundssicherheitsglas verwendet werden. Sollte das Dach aus irgendeinem Grund zu Bruch gehen, wird es nicht in hundert gefährliche Glasscherben zersplittern, die darunter sitzende Menschen schwer verletzten können. Verbundssicherheitsglas besteht aus zwei mit Folie verklebten Scheiben. Zerbrechende Teile bleiben in der Folie kleben.

Glas ist allerdings teuer und schwer. Die meisten Menschen wählen daher entweder Polycarbonat oder Acrylglas (Plexiglas) für die Terrassenüberdachung. Polycarbonat bietet hohen UV-Schutz, ist witterungsbeständig und sehr leicht. Acrylglas ist schwerer, lässt aber mehr Licht durch. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Geldbeutels.

Zubehör zur Terrassenüberdachung

Zusätzlich zur eigentlichen Terrassenüberdachung gibt es ausgesprochen sinnvolles Zubehör. An Tagen mit intensiver Sonnenbelastung können Stoffmarkisen zuverlässigen Schatten spenden und die Hitzeentwicklung unter dem Dach reduzieren. Die Stoffbahnen werden individuell angepasst, sodass sie exakt zwischen die Aluminiumträger des Gerüstes passen.

Für windige Tage empfiehlt sich ein seitlicher Windschutz für die Terrasse. In Regionen, in denen es häufig windig ist oder der Wind fast konstant aus einer bestimmten Richtung kommt, lohnt es sich, den Windschutz direkt zusammen mit der Überdachung zu installieren. Dazu werden einfach weitere Polycarbonat-, Acrylglas- oder Sicherheitsglasscheiben seitlich am Gerüst angebracht. Auf der Terrasse entsteht so eine wunderbar wind- und regengeschützte Ecke für die bequemen Loungemöbel. Bei häufig wechselnder Windrichtung ist ein zusätzlicher Aufsteller sinnvoller, der bei Bedarf an der jeweiligen Seite der Terrasse aufgestellt wird.

Ein letzter Tipp: Zum Garten hin bleibt die Terrasse meist offen. Zur besseren optischen Trennung zwischen Garten und Terrasse können hier mehrere Blumenkästen oder Blumentöpfe aufgereiht werden.

Bildquellen: ©istock.com/KatarzynaBialasiewicz

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Veröffentlicht am: 07.11.2019 | Autor: Julius Hagen

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