Reinickendorf ist neben Pankow der nördlichste Bezirk Berlins, direkt an der Grenze zu Brandenburg. An den Bezirk Reinickendorf grenzen zahlreiche Wälder und Wiesen. In unserem Blogbeitrag stellen wir Ihnen diesen Bezirk genauer vor. Gern können Sie in diesem Zusammenhang auch weitere Beiträge dieser Blogbeitragsreihe zu den anderen Berliner Bezirken wie beispielsweise Wohnen in Berlin Spandau lesen. Bei Fragen rund um Immobilien und deren Verkauf oder Kauf stehen wir Ihnen als Immobilienmakler in Berlin sehr gerne zur Verfügung.

Inhalt:

  1. Zahlen und Fakten zum Bezirk Berlin Reinickendorf
  2. Lagebeschreibung
  3. Immobilienpreise in Reinickendorf
  4. Besonderheiten zum Bezirk

1. Zahlen und Fakten zum Bezirk Berlin Reinickendorf

Der Berliner Bezirk Reinickendorf hat eine Gesamtfläche von 89,48 Quadratkilometern und insgesamt 217.941 Einwohner. Reinickendorf unterteilt sich in 11 Ortsteile. Diese sind Borsigwalde, Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Konradshöhe, Lübars, Märkisches Viertel, Reinickendorf, Tegel, Waidmannslust und Wittenau. Die Altersstruktur in diesem Bezirk setzt sich wie folgt zusammen:

Die Mehrheit der Bevölkerung in Reinickendorf ist mit 62.143 zwischen 45 und 65 Jahre alt. 58.877 der Bewohner sind über 65 Jahre alt und insgesamt 23.964 Menschen befinden sich in einem Alter von 25 bis 35 Jahren. Weiterhin sind 21.188 der Einwohner in Reinickendorf zwischen 35 und 45 Jahre alt und 20.846 zwischen 15 und 25 Jahre alt. Die Anzahl der 6 bis 15-Jährigen beruft sich auf insgesamt 18.066 und 12.857 Kinder sind unter 6 Jahre alt.

Quelle: Statistischer Bericht, Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2018, Grunddaten, Statistik Berlin Brandenburg

Karte zu den Berliner Bezirken

2. Lagebeschreibung

Der Bezirk Reinickendorf ist einer der nördlichsten Bezirke in Berlin. Der Bezirk Spandau grenzt im Südwesten an Reinickendorf. Weiterhin grenzen die Bezirke Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf und Berlin Mitte an Reinickendorf an. In Reinickendorf lässt es sich idyllisch Wohnen und man hat eher das Gefühl in einer Kleinstadt zu leben, als in Berlin. Je weiter man im Norden Reinickendorfs wohnt, desto ruhiger und ländlicher wird die Gegend Berlin Reinickendorf.

Mit der U-Bahn-Linie 8 und der U6 gelangt man von Reinickendorf auf bequem und schnell Richtung Berlin Mitte oder zur Ringbahn, um in die S-Bahn umzusteigen und von dort aus Richtung Lichtenberg beispielsweise oder Richtung Charlottenburg zu fahren. Neben den U- und S-Bahn-Linien gibt es in Reinickendorf auch zahlreiche Buslinien und gut ausgebaute Straßen, um auch mit dem Auto schnell zum Ziel zu gelangen. Auch die Verbindung zum Flughafen Tegel lässt sich von Berlin Reinickendorf aus optimal nutzen.

3. Immobilienpreise in Reinickendorf

Der Bodenrichtwert in Reinickendorf liegt im Jahr 2018 etwa bei 479€ pro Quadratmeter. Die Immobilienpreise in Berlin Reinickendorf liegen bei Bestandswohnungen zurzeit bei 2.900€ pro Quadratmeter. Einfamilienhäuser werden zu einem Durchschnittpreis von 4.332€ pro Quadratmeter in Reinickendorf angeboten. Eigentumswohnungen in der Größe von bis zu 40 Quadratmetern sind zu einem Angebotspreis von etwa 2.170€ erwerbbar. Wohnungen, die sich in einer Größe zwischen 40 und 80 Quadratmeter befinden, werden für 2.330€ pro Quadratmeter angeboten und Wohnungen zwischen 80 und 120 Quadratmeter können für rund 2.560€ pro Quadratmeter erworben werden.

4. Besonderheiten zum Bezirk

Eine international bekannte Besonderheit in Berlin Reinickendorf ist die sogenannte Schillerpromenade oder auch genannt „Weiße Stadt“. Die Siedlung wurde in den 1920er Jahren nach dem ersten Weltkrieg erbaut und gehört heutzutage zu den sechs ausgezeichneten Siedlungen der Berliner Moderne, neben der Gartenstadt Falkenberg (Tuschkastensiedlung), der Siedlung Schillerpark, der Großsiedlung Britz (Hufeisensiedlung), der Wohnstadt Carl Legien und der Großsiedlung Siemensstadt (Ringsiedlung). Zudem gehört die „Weiße Stadt“ zu dem UNESCO-Welterbe.

Eine weitere Besonderheit in Reinickendorf ist der Borsigturm. Dieser wurde 1922 erbaut und stellte das damals erste Hochhaus Berlins dar. Heute erinnert der Borsigturm an die vergangene Industrieepoche und stellt Büroflächen zur Verfügung.

Was Reinickendorf zudem auch ausmacht, ist der Tegeler Hafen des Tegeler Sees. Der Hafen lädt ein, für entspannte Spaziergänge und Sport. Zudem gelangt man von dort aus schnell zum Tegeler See und kann dort Kanufahren oder beispielsweise Segeln. Die Promenade am Tegeler See lädt zum Verweilen ein, mit deren kleinen Restaurants und Cafés. Auch für Touristen ist der Tegeler See ein Ausflugsziel. Dort kann man mit restaurierten, alten Dampfern über den See fahren und gemütlich Kuchen essen, während man die Aussicht genießt.

 

Grafische Darstellung des Berliner Bezirks Reinickendorf

Veröffentlicht am: 27.12.2018 | Autor: Rike Niemann

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