Veröffentlicht am: 17.05.2023 | Author: Julius Hagen

Vorteile eines Fertigkellers gegenüber herkömmlichen Kellern

Der Traum vom eigenen Haus kann schon mal eine richtige Herausforderung darstellen. Nicht immer läuft alles reibungslos ab und man muss sich mit seinen Bauleitern oftmals auseinandersetzen und den Bau genaustens überprüfen. Dennoch, wer sich sein Projekt vom Eigenheim verwirklicht, der freut sich über das eigene zukünftige Heim. Schon bevor überhaupt mit dem Bau losgelegt werden kann, gibt es viele Überlegungen zu machen. Hierunter fällt zum Beispiel, um was für eine Art Haus es sich handeln soll, wie groß die Wohnfläche sein sollte oder auch was für ein Keller für den Hausbau gewählt werden soll. Für die meisten gab es bisher nur die gemauerte Kellerbauweise, den Betonkeller. Aber diese ist längst überholt und der Fertigkeller wird immer beliebter. Und dies aus guten Gründen.

Fertigkeller kurz erklärt

Fertighäuser sind mittlerweile ja schon in aller Munde, und hier weiß man, dass die einzelnen Elemente in einer Produktionshalle gefertigt werden und dann Stück für Stück angeliefert und montiert werden. So gestaltet es sich auch bei einem Fertigkeller. Hier können wir einmal die Fertigkeller by Südwest genauer betrachten. Diese hochwertigen Fertigkeller bestehen aus Betonteilen, welche von Südwest im eigenen Werk hergestellt werden. Dies natürlich immer unter den qualitativ hochwertigsten Bedingungen. Hier werden dann auch Kellertreppen direkt mit produziert. Die Bauzeit eines solchen Fertigkellers ist sehr kurz. So lassen sich die Bereitstellungszinsen vermeiden. Bei einem Fertigkeller können die individuellen Wünsche des Bauherrn ebenfalls genaustens umgesetzt werden. Dies ist insbesondere wichtig, falls es sich bei dem Keller nicht nur um einen Lagerort, sondern viel mehr auch um einen Themenkeller handeln soll.

Dichtigkeitsfrage

Ein Fertigkeller wird durch Maschinen hergestellt, was ihn bei der Herstellung noch genauer werden lässt. Auch ist ein Fertigkeller genauso dicht, wie ein gemauerter Keller in Massivbauweise. Bei Fertigteilen ergibt sich sogar noch der Vorteil, dass es deutlich weniger Schnittstellen gibt. Eigentlich findet man Schnittstellen nur:

  • Entlang Aussparungen für Fenster und Türen
  • Zusammentreffen von zwei Betonteile

Und diese Schnittstellen lassen sich ganz problemlos abdichten. Hierzu wird einfach nur Beton und das nötige Fugenband benötigt. So besteht ein hervorragender Schutz gegenüber Wasser und Feuchtigkeit. Wer gerne selber Hand anlegt, der kann dies bei der Fertigstellung des Kellers tun. So können, nach Anweisung des Fertigkeller-Anbieters, einige kleinere Aufgaben abgegeben werden. Dies erbringt natürlich einen wesentlichen Vorteil in Bezug auf die Kosten, diese werden somit, durch das „Selber Hand anlegen“, reduziert.

Unterschiede bei der Montierung

Für einen, von Stein auf Stein aufgebauten Betonkeller, müssen viele Schallbretter moniert werden. Dazu ist ein Betonmischer mit Ausleger notwendig. Dahingegen benötigt man bei der Aufstellung des Fertigkellers einen Schwerlastkran, welcher aber von den Anbietern, wie zum Beispiel durch Südwest, mit einbezogen und organisiert werden. Zeitlich ergibt sich ein enormer Unterschied. Ist die Fundamentplatte erst einmal fertig und der gemauerte Keller kann begonnen werden, dann benötigen die Bauarbeiter meistens gute 3 – 4 Wochen zur Fertigstellung des Betonkellers. Bei einem Fertigkeller geht dies wesentlich schneller. Wenn die Bebaubarkeit der Betonplatte begonnen werden kann, dann ist der Fertigkeller in 3 – 5 Werktagen erledigt und steht. Auch sind die Fertigkeller weniger anfällig für Witterungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist noch die Installation von Elektrik und der Verrohrung. Hier hat der Betonkeller den entscheidenden Vorteil, dass im Nachhinein die individuellen Kabelkanäle eingegossen und aber auch nachträglich noch angepasst und neu erstellt werden können. Bei den Fertigkellern muss die Installation vor der Fertigstellung der Wände bereits festgelegt sein. Ein nachträgliches ändern ist hier so gut wie nicht möglich.

Der Kostenfaktor

Fertigkeller sind teurer, als die herkömmliche Betonbauweise. Aber hier sollte man nicht vergessen, dass sich durch die Verwendung eines Fertigkellers die nutzbare Fläche des Gebäudes deutlich erhöht. Die Kosten für einen Fertigkeller schwanken, denn es kommt immer auf verschiedene Faktoren an:

  • Beschaffenheit Untergrund
  • Bauweise in Hanglage
  • Grundwasserstand

Zusätzliche Dichtungsmaßnahmen können sich zum Beispiel durch einen hohen Grundwasserstand ergeben. Will man den Keller auch als Wohnraum oder Themenraum nutzen, dann muss auch noch die Dämmung der Wände mit eingerechnet werden. Ein Richtwert liegt bei ungefähr 1.000 Euro pro Quadratmeter beim Fertigkeller. Es lohnt sich hier auf jeden Fall, sich verschiedene Angebot einzuholen und sich ganz professionell beraten zu lassen.

Bild: Die Vorteile eines Fertigkellers bestehen nicht nur in dem geringeren Kaufpreis

Bildquelle: © pixabay.com | anncapictures 

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