Was bedeutet das Bestellerprinzip?

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Wer bestellt, zahlt. In der Gastronomie passt dies, im Maklerrecht nur bedingt. Das Bestellerprinzip gilt nur, wenn der Eigentümer seine Immobilie vermieten will, einen Makler mit der Vermittlung von Mietinteressenten beauftragt und letztlich einen Mietvertrag abschließt. In diesem Fall muss der Vermieter als Eigentümer den Makler bezahlen, da er ja den Makler „bestellt“ hat. Der Mieter braucht nicht mehr, wie es früher üblich war, zwei Monatsmieten als Provision an den Makler zu zahlen. Wird die Immobilie hingegen verkauft, kann der Makler sowohl mit dem Kaufinteressenten als auch mit dem Verkäufer einen Makler- und Provisionsvertrag abschließen. Das Bestellerprinzip wurde aus wohnungspolitischen Gründen im Jahr 2015 aufgrund der Knappheit von Mietwohnungen zusammen mit der Mietpreisbremse eingeführt. Bei der immoeinfach.de Service GmbH brauchen Sie als Eigentümer beim Verkauf Ihrer Immobilie dennoch keine Maklerprovision zu entrichten, da die Provision vom Erwerber der Immobilie getragen wird.

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