Was muss ich als Immobilienverkäufer beachten?

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Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, sollten Sie das Objekt auch aus der Sicht eines potentiellen Interessenten betrachten. Stellen Sie sich vor, Sie wären selber Interessent und würden sich für genau dieses Haus interessieren. Es beginnt bereits damit, dass Sie ein Haus für den Verkauf vorbereiten sollten. Steht das Haus leer, räumen Sie Hausrat aus und befreien Sie das Grundstück von jeglichem Unrat. „Hübschen“ Sie Ihr Grundstück auf. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, kleinere Schäden zu reparieren. Das, was Sie noch in die Immobilie hineinstecken, zahlt sich letztlich in einem besseren Kaufpreis aus. Aus rechtlicher Sicht prüfen Sie das Grundbuch. Sofern Belastungen oder Rechte Dritter gelöscht werden können, sollte die Löschung möglichst veranlasst werden. Sie erleichtern damit die Verkaufsabwicklung. Beschaffen Sie möglichst alle für einen Verkauf relevanten Unterlagen, insbesondere Grundbuchauszug, Katasterplan, Grundrisspläne, Bauzeichnungen und eventuell eine Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis. Wenn wir mit dem Immobilienverkauf beauftragt sind, werden im Rahmen der Unterlagenrecherche alle Unterlagen von uns beschafft. Die vollständigen Unterlagen werden spätestens zum Notartermin benötigt. Beauftragen Sie einen Makler, sollten Sie den Makler über alle tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten der Immobilie offen und ehrlich informieren. Überlassen Sie es dem Makler, was er dann daraus macht. Verschweigen Sie möglichst keine Mängel. Nur so vermeiden Sie, dass ein Erwerber Ihnen im Nachhinein vielleicht arglistiges Verhalten vorwirft und den Kaufvertrag zunichte macht. Am besten besprechen Sie vorab mit dem Makler die Strategie, mit der Sie Ihr Haus optimal angeboten wird. Gute Vorarbeit ist das A und O beim Immobilienverkauf und zahlt sich immer aus!

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