Wie kann ich einen Immobilienkaufvertrag verstehen?

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So Sie eine Immobilie verkaufen, steht am Ende immer auch ein notarieller Kaufvertrag auf der Erledigungsliste. Immobilienkaufverträge sind juristische Meisterwerke. Die Kunst besteht darin, in möglichst kurzen Sätzen möglichst viel zu erfassen. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Notar dafür juristische Fachbegriffe verwendet und auf Formulierungen zurückgreift, die sich bewährt haben. Genauso liegt es dann auch in der Natur der Sache, dass Sie als juristischer Laie Schwierigkeiten haben dürften, den Text des Immobilienkaufvertrages in allen seinen Bestandteilen zu verstehen. Dennoch sollten Sie sich nicht abschrecken lassen, den Vertragstext Zeile für Zeile zu lesen. Für Sie ist wichtig, dass Sie Ihre persönlichen Daten, die Daten des Grundstücks, den Kaufpreis und die Zahlungsbedingungen überprüfen. Bei Kaufverträgen zu Wohnungseigentum werden zusätzliche Unterlagen (Teilungserklärung, etc.) Bestandteil der Urkunde. Anderes ergibt sich aus dem Zusammenhang oder lässt sich aus dem Sinn und Zweck des Vertrages und dem Ziel erschießen. Außerdem ist der Notar gehalten, Ihnen den Vertragstext zwei Wochen vor der Beurkundung zur Kenntnis zu geben, es sei denn, dass Sie auf diese Vorgabe verzichten (§ 17 Abs. IIa BeurkG). Im Notartermin ist der Notar verpflichtet, Sie über die rechtliche Tragweite des Geschäfts zu belehren und Ihre Erklärungen klar und unzweideutig in der Niederschrift wiederzugeben. Er soll darauf achten, dass Irrtümer und Zweifel vermieden sowie unerfahrene und ungewandte Beteiligte nicht benachteiligt werden (§ 17 Abs. I BeurkG). Es versteht sich, dass Sie den Notar jederzeit fragen können, wenn Sie Teile des Vertragstextes nicht verstehen oder Änderungen vorschlagen möchten. Für uns als immoeinfach ist es selbstverständlich, dass wir die Vertragstexte mit unseren Kunden vor der Beurkundung durchgehen. So gewährleisten wir für unsere Kunden vollständige Transparenz und in der Beurkundung ergeben sich nur noch selten offene Fragen.

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