Wie lese ich einen Grundbuchauszug?

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Das Grundbuch bildet in Deutschland zusammen mit dem Liegenschaftskataster das Eigentumssicherungssytem. Im Grundbuch werden für jedes Eigentum an Grund und Boden sogenannte Grundbuchblätter geführt. Das Liegenschaftskataster sichert in diesem Zusammenspielt die Lage, die örtliche Geometrie, die Auffindbarkeit des Immobilieneigentums in der Realität. Dort werden Lagebezeichnungen, Nutzungsarten, Maße und Größen erfasst und fortgeführt. Hier werden auch die Bezeichnungen Gemarkung, Flur und Flurstück vergeben.

Das Grundbuchblatt besteht neben der Aufschrift aus dem Bestandsverzeichnis und den Abteilungen I, II und III. Im Bestandsverzeichnis sind Gemarkung, Flur, Flurstück sowie die Nutzungsarten dokumentiert.

In Abteilung I werden die Eigentümer geführt. Derjenige, der einen Grundbuchauszug mit seinem Namen sowie ein gültiges Ausweisdokument vorlegen kann, gilt als Eigentümer der Immobilie. Das Grundbuch nimmt am öffentlichen Glauben teil.

In Abteilung II werden die Rechte an einem Grundstück wiedergegeben. Dies können zum Beispiel Nießbrauchrechte oder Wohnrechte sein. In der Abteilung III werden die Belastungen, die Grundschulden, Grundpfandrechte und Hypotheken eingetragen.

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