Wie sieht ein gutes Exposé aus?

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Es ist schon eine gewisse Kunst und bedarf vieler Erfahrung, ein gutes Exposé zu gestalten. Ein Exposé ist Marketing. Es kommt darauf an, einen Interessenten, der sich grundsätzlich für eine Immobilie interessiert, bereits in diesem Stadium so zielgerichtet zu informieren, dass sich sein Interesse fortentwickelt und er sich weiter mit dem Objekt beschäftigt. Ein gutes Exposé muss den Interessenten über alles informieren, was für ein eventuelles Kaufinteresse von Bedeutung sein kann. Es versteht sich, dass Sie Angaben zum Objekt machen, das Objekt in seinen Eigenheiten beschreiben und auf eventuelle Besonderheiten aufmerksam machen. Klar, dass neben dem Preis über den Grundbuchstand, die Flurkartensituation und andere Grundinformationen berichtet wird. Allerdings sollte am Anfang auch nicht alles Pulver verschossen werden. Auch sollten Übertreibungen dabei unterbleiben, da ein Interessent schnell merkt, wenn Angaben unrealistisch erscheinen. Letztlich ist es wie im Reisekatalog. Auch der Reiseveranstalter bietet seine Reisen so an, dass Interessenten darauf aufmerksam werden. Zugleich muss er aber berücksichtigen, dass er Leser nicht irreleiten darf und Vorstellungen und Erwartungen erweckt, die er im Nachhinein nicht halten kann. Wollen Sie eine Immobilie verkaufen ist es ähnlich. Sie müssen über alles informieren und möglichst realistisch bleiben. Zugleich gilt es, mit den richtigen Worten Interesse zu wecken, ohne dabei die Grenzen zur Unwahrheit oder Täuschung zu überschreiten. Ein gutes Exposé soll auch nicht zu lang sein, da ein Interessent, der sich vielleicht mit einer Vielzahl von Objekten beschäftigt, schnell und kurz, dennoch aber umfassend, informiert werden möchte. Es ist wie beim „Speed-Dating“: Sie haben einen begrenzten Spielraum, in dem Sie sich bewegen müssen. Überschreiten Sie diesen Spielraum, werden Sie ausgeknockt.

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