Immobilien­makler Charlotten­burg

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Für Immobilienbesitzer in Charlottenburg

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© OpenStreetMap – Geoportal Berlin

Wer sich für Immobilien in Berlin Charlottenburg interessiert, wählt einen der attraktivsten Stadtteile der Bundeshauptstadt als Wohnsitz oder zur Geldanlage in Immobilien. Vor der Zusammenlegung im Jahr 2001 war Charlottenburg ein eigenständiger Bezirk und hatte zeitweise das höchste Steueraufkommen in der bundesdeutschen Hauptstadt. Lediglich der benachbarte Bezirk Spandau trennt Charlottenburg von Brandenburg mit seiner Hauptstadt Potsdam und dem sogenannten Havelland, das den Einwohnern der Bundeshauptstadt als gern besuchtes Naherholungsgebiet dient.

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Immobilienpreise in Berlin-Charlottenburg

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Die kontinuierliche Entwicklung der Mietpreise himmelwärts macht auch vor dem Bezirk Charlottenburg nicht Halt. Immobilienmakler in Berlin-Charlottenburg konnten im Jahr 2007 Eigentumswohnungen bis 120m² noch zu Preisen zwischen durchschnittlich 817 Euro und 2339 Euro für den m² verkaufen. Blickt man 10 Jahre weiter, liegt der Maximalpreis für dieselbe Immobilie bereits im Maximum bei 6246 Euro – wohlgemerkt nicht für die gesamte Wohnung, sondern lediglich für einen einzigen Quadratmeter. Immobilienmakler in Berlin-Charlottenburg bekommen die höchsten Preise für Wohneigentum in den Stadtteilen Wilhelmsdorf und Charlottenburg. Wer über einen Makler vergleichsweise günstig an Wohneigentum gelangen möchte, der wird am ehesten in Halensee oder Westend fündig. Moderate Kaufpreise bekommen die Makler beispielsweise in Charlottenburg-Nord oder in Grunewald. Holen sie sich vor dem Verkauf Ihrer Immobilie immer einen erfahrenen Makler mit ins Boot. Der Immobilienmakler in Charlottenburg ist mit den Bodenrichtwerten einer Region vertraut und weiß, wie er Interessenten für Ihre Immobilie ansprechen kann. Sie haben damit beste Chancen, den größtmöglichen Preis für Ihr Haus zu bekommen.

Bodenrichtwertkarte Berlin-Charlottenburg

Bodenrichtwertkarte immoeinfach. Auf Basis der amtlichen Werte des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Berlin

Grundstückspreise in Charlottenburg

Die Grundstückspreise ermittelt der Makler in Berlin-Charlottenburg anhand der aktuellen Bodenrichtwerte, die sich aus den Verkäufen der letzten Jahre ergeben. Diese Werte sind aber – wie der Name schon sagt – eben nur Richtwerte, die eine erste Orientierung bieten.

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Ein erfahrener Makler ermittelt aufgrund mehrerer Faktoren einen realistischen Preis für Ihre Immobilie. In die Kaufpreisermittlung werden Faktoren wie das Baujahr, die letzte Renovierung des Hauses, die Ausstattung und auch die energetischen Werte einbezogen. Aufgrund dieser Daten kann der Makler den aktuellen Wert Ihrer Immobilie einschätzen und diesen Wert auch als Grundlage für das Exposé nehmen. In Berlin-Charlottenbu8rg gibt es eine große Bandbreite an Immobilienpreisen. Sie bekommen hier bereits Grundstücke für einen Preis von 130 Euro für einen Quadratmeter. In den besten Lagen des Bezirkes bekommt der Makler Ihr Haus aber auch für einen Preis von 3500 Euro oder mehr verkauft.


Tabelle: immoeinfach – Ausgewählte Bodenrichtwerte Charlottenburg der vergangenen Jahre auf Basis des Immobilienpreis-Info des Gutachterausschusses

Diagramm: immoeinfach – Bodenpreisentwicklung Charlottenburg in den vergangen Jahre

Begehrte Wohnlagen in Berlin-Charlottenburg

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Zu den teuersten Ortsteilen des Bezirkes für den Kauf von Grundstücken gehört Berlin Wilmersdorf und Berlin Westend. Hier bekommen Makler für Ihr Eigentum meistens mindestens 1000 Euro für den Quadratmeter. In Westend sind vor allem die Straßenzüge rund um die Platanenallee und die Akazienallee sehr gefragt. Westend bietet interessierten Käufern jedoch auch günstige Ecken. Dazu gehört beispielsweise die Siedlung Heerstraße sowie die Straßenzüge Ruhleben, Murellenweg und Wachholderweg. Im Stadtteil Grunewald gibt es jedoch noch teurere Lagen im Bereich der Königsallee, der Hubertusallee und des westlichen Johannaplatzes. Ein Makler in Charlottenburg bekommt hier mit etwas Verhandlungsgeschick schon einmal ein Grundstück für einen Quadratmeterpreis von 2000 Euro an die neuen Besitzer verkauft.

Warum einen Immobilienmakler beauftragen

berlin architektur wohnen stadtImmobilienbesitzer sind immer gut damit beraten, den Verkauf Ihres Eigentums in die Hände eines erfahrenen Immobilienmaklers zu legen. In der Regel verknüpft der Eigentümer mit einer Immobilie immer auch emotionale Werte. Erinnerungen an schöne Zeiten oder die Arbeit, die man sich mit dem Bau und der Gestaltung des Hauses gemacht hat. Ein Immobilienmakler in Charlottenburg kann den Wert des Hauses mit etwas Abstand betrachten und bezieht in die Immobilienbewertung nur die realen Verkaufsfaktoren mit ein. Er prüft den Zustand des Gebäudes, nimmt die Bodenrichtwerte zur Hand und ermittelt auf der Basis weiterer Faktoren wie den energetischen Werten oder der Ausstattung einen Verkaufspreis. Anschließend erstellt der Immobilienmakler ein aussagekräftiges Exposé und spricht damit potenzielle Kunden an. Der Makler kümmert sich um die Besichtigungstermine und ist während der gesamten Zeit der Ansprechpartner für den Verkäufer. Sind Interessent und Verkäufer sich einig geworden, organisiert der Makler in Charlottenburg einen rechtskräftigen Verkauf des Hauses.

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Schließlich ist das für uns als Immobilienmakler eine regelmäßige Aufgabe. Es fällt uns nicht nur inhaltlich, sondern sicher auch von der Übung her deutlich leichter als Ihnen. Wir kennen die Quellen, die aktuellen Bodenwerte und Wohnungspreise in Charlottenburg, wissen was in der jungen Vergangenheit in Ihrer Nachbarschaft gezahlt wurde.

Und wir nehmen uns gern die Zeit für Sie. Hinterher wissen Sie Bescheid und können sich frei entscheiden. Natürlich lassen wir Sie auch mit all den anstehenden Behördengängen und Unterlagen nicht allein. Probieren Sie es aus.

Ortsteile Charlottenburg

Charlottenburg-Nord

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Grunewald

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Halensee

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Westend

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© OpenStreetMap – Geoportal Berlin

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Was Berlin-Charlottenburg ausmacht

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Eingebettet zwischen die Stadtbezirke Spandau, Reinickendorf, Tempelhof und Steglitz-Zehlendorf bietet Charlottenburg seinen Einwohnern und Gästen neben vielen Museen, wie dem Museum Berggruen mit seiner einzigartigen Sammlung an Werken der klassischen Moderne, zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie die Komödie am Kurfürstendamm, die Vagantenbühne oder das Theater des Westens. Der Bezirk Charlottenburg bietet den Einwohnern und Besuchern einen hohen Erholungswert. So befindet sich hier mit dem Grunewald, einem etwa 3.000 Hektar großen Waldgebiet gewissermaßen die „grüne Lunge“ der Bundeshauptstadt, die sich auch über die Stadtteile Steglitz und Zehlendorf erstreckt. Im gleichnamigen Ortsteil befindet sich außerdem der Halensee mit einer Fläche von rund 57.000 Quadratmetern. Bei trockener Witterung gilt dieser als einer der saubersten Seen in der Bundeshauptstadt. Bei feuchter Witterung war in der Vergangenheit die Keimbelastung durch einfließendes Regenwasser jedoch sehr hoch. Deshalb wurde 2008 ein neues Klärwerk gebaut, das die Wasserqualität nachhaltig verbesserte.

Wissenswertes über Charlottenburg

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Charlottenburg liegt im westlichen Teil der Stadt und bildet mit den Stadtteilen Wilmersdorf, Schmargendorf, Halensee, Grunewald, Westend und Charlottenburg-Nord den Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Begrenzt wird Charlottenburg im Westen von der Ringstraße, in nördlicher Richtung bis zum Bahnhof Jungfernheide durch die Spree und den S-Bahn Ring. Spree, Verbindungskanal und die Nürnberger Straße begrenzen den Stadtteil nach Osten hin, während verschiedene Straßenzüge wie Nürnberger Straße, Lietzenburger Straße und Kurfürstendamm die südliche Grenze bilden. Landschaftlich gesehen liegt Charlottenburg im Berliner Urstromtal, das im Verlauf der jüngsten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren entstanden ist. Geologisch betrachtet bilden mächtige Sandschichten die Basis des Urstromtals. Weil diese als riesige Wasserspeicher unter Berlin fungieren, kann sich die Bundeshauptstadt dadurch selbst mit Trinkwasser versorgen und ist nicht auf Fernleitungen aus den wasserreichen Regionen Deutschlands angewiesen. Von dieser geologischen Formation wird auch das Umland der Stadt geprägt. Während im Westen Moorgebiete und feuchte Niederungen die Landschaft dominieren, herrschen im Osten dagegen ausgedehnte Kiefernforste vor.

Multikulturelle Einigkeit und gute Infrastruktur in Charlottenburg

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Fast 125.000 Einwohner machen Charlottenburg zum bevölkerungsreichsten Ortsteil innerhalb des Bezirks. Weil sich nach dem Ersten Weltkrieg überproportional viele Russen in diesem Ortsteil niedergelassen hatten, gaben ihm die Berliner damals den Spitznamen „Charlottengrad“. Der Anteil ausländischer Mitbürger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten jedoch relativiert. So bilden deutsche Staatsbürger mit einem Anteil von fast 60 Prozent an der Bevölkerung die deutliche Mehrheit, gefolgt von türkischstämmigen Bürgern, deren Bevölkerungsanteil in Charlottenburg etwa 5,4 Prozent beträgt. Mit der City West liegt eines der wichtigsten Geschäftszentren der bundesdeutschen Hauptstadt zumindest teilweise in Charlottenburg. Dieses Areal ist als Kulturstandort, Handelszentrum, aber auch als Ausgeh- und Einkaufsmeile bis weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Weil dieses Viertel in den vergangenen Jahren wieder verstärkt in den Blick der Stadtentwickler geraten ist, können Immobilienmakler vor allem Investoren hier zahlreiche attraktive und renditestarke Objekte unterbreiten.

Gute Anbindung Charlottenburgs an die öffentlichen Verkehrsmittel

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Auf ein eigenes Auto können die Einwohner in Charlottenburg übrigens getrost verzichten, weil der Stadtteil durch öffentliche Verkehrsmittel bestens erschlossen ist. Wichtige Verkehrsknotenpunkte sind der Bahnhof Charlottenburg, am Stuttgarter Platz gelegen, sowie der Bahnhof Zoologischer Garten. Dieser stellte bis zum Mauerfall die wichtigste Schienenverbindung zwischen dem westlichen Teil der geteilten Stadt und der Bundesrepublik Deutschland dar. Fernzüge fahren den Bahnhof Zoo – wie er von den Einheimischen liebevoll genannt wird – seit 2006 nicht mehr an. Der Grund: Seither läuft der Schienenfernverkehr ausschließlich über den Hauptbahnhof, der jedoch mit diversen öffentlichen Verkehrsmitteln bestens an Charlottenburg angebunden ist. Ähnlich gut ist die Anbindung übrigens auch an den Flughafen Tegel und den Flughafen Schönefeld, sodass Fernreisende von Charlottenburg aus bequem zu ihrem Reiseziel gelangen können, ohne ein eigenes Fahrzeug zu besitzen.

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Geschichte Charlottenburg

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Charlottenburg gehört nicht ursprünglich zur heutigen deutschen Hauptstadt, sondern wurde 1705 als eigenständige Stadt gegründet, die in weniger als zwei Jahrhunderten zur Großstadt heranwuchs. Die Stadt wurde 1920 eingemeindet, als Groß-Berlin aus der ursprünglichen Stadt und den umliegenden Städten und Gemeinden gebildet wurde. Nötig war diese Expansion geworden, weil die Bevölkerung der Stadt seit der Industriellen Revolution rasant angestiegen war, insbesondere nachdem 1871 das Deutsche Reich gegründet worden war. Schließlich war Berlin nun nicht mehr nur die Hauptstadt Preußens, sondern das politische und wirtschaftliche Herz einer Großmacht geworden. Die Besiedlung innerhalb der heutigen Grenzen des Stadtteils Charlottenburg lässt sich jedoch sehr viel weiter zurückverfolgen. So bestanden im ausgehenden Mittelalter nachweislich drei Siedlungen in der Region. Dabei handelte es sich um die Siedlung Glienicke sowie die Höfe Casow und Lietzow. Zwar deuten diese Namen einen slawischen Ursprung an, jedoch geht die Forschung davon aus, dass es sich um slawisch-deutsche Siedlungen handelt.

Charlottenburg wird repräsentativer Regierungssitz

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Die Herzogin von Braunschweig und Lüneburg, Sophie Charlotte, erhielt sowohl den Ort Lietzow als auch den Gutshof Ruhleben von ihrem späteren Mann, Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg im Tausch für ihre beiden Güter in Langerwisch und Caputh. Nachdem die spätere Königin in Preußen das Gebiet erhalten hatte, ließ sie dort ein kleines Sommerschloss, Schloss Lützenburg, erbauen. Zwei Jahre nach der Fertigstellung – und im Jahr der Krönung von Friedrich I. und Sophie Charlotte zum König und zur Königin in Preußen – bauten die Besitzer das kleine Schloss zu einer repräsentativen Anlage aus. Diese Bauarbeiten sollten bis 1740 dauern, was Sophie Charlotte jedoch nicht mehr erlebte, weil sie bereits am 1. Februar 1705 verstarb. Zum Gedenken an seine Frau benannte Friedrich I. sowohl das Schloss als auch die kleine Siedlung in Charlottenburg um und verlieh dem Ort das Stadtrecht. Nach der Eingemeindung von Lietzow anno 1720 hatte Charlottenburg schließlich die Grenzen erreicht, die der Ort bis 1850 behalten sollte.

Friedrich der Große und Napoleon residieren in Charlottenburg

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Als Friedrich der Große 1740 die Regierungsgeschäfte übernahm, bekam der Bezirk neuen Aufschwung. Er veranstaltete in Charlottenburg regelmäßig Hoffeste, obwohl er als Aufenthaltsort eher Schloss Sanssouci bei Potsdam bevorzugte. Dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III. hingegen hielten sich bevorzugt in Schloss Charlottenburg auf. Und auch Napoleon residierte hier, nachdem die preußische Armee den Franzosen 1806 in der Schlacht bei Jena und Auerstedt unterlegen war. Im ausgehenden 18. Jahrhundert entdeckten schließlich auch die Einwohner der aufstrebenden Metropole Berlin als Naherholungsgebiet. Deshalb wurden in Charlottenburg ab den 1770er Jahren zahlreiche Gaststätten und Biergärten eröffnet. Die schnelle Erreichbarkeit des Stadtteils über die Spree und durch das Brandenburger Tor sprach weiter für Charlottenburg. Während die wohlhabenderen Bürger die Reise mit dem Schiff bevorzugten, konnten die ärmeren Einwohner von Berlin auf Torwagen und später auf Planwagen nach Charlottenburg reisen. Komfortabler wurde der Weg zur Sommerfrische ab 1865, als regelmäßig eine Pferdestraßenbahn ab dem Brandenburger Tor zwischen Berlin und Charlottenburg verkehrte.

Wohlhabende Bürger lassen sich in Berlin-Charlottenburg nieder

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Der Bekanntheitsgrad und die wachsende Attraktivität zogen während des 19. Jahrhunderts immer mehr wohlhabende Bürger aus Berlin an, die sich vorzugsweise an der Verbindungsstraße zwischen der Metropole und dem Schloss niederließen. Den wohlhabenden Bürgern folgten rasch Industriebetriebe wie Schering oder Siemens & Halske, wodurch wiederum Arbeiter und kleine Gewerbetreibende angezogen wurden. Um ein planmäßiges Wachstum der Stadt zu ermöglichen, wurde zu Beginn der 1860er Jahre der Hobrecht-Plan entwickelt. Dabei handelte es sich um einen Bebauungsplan, der das gesamte Berliner Umland einschloss. Notwendig geworden war diese Maßnahme durch die zunehmende Industrialisierung, die wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten in der Industrie für eine Landflucht der bäuerlichen Bevölkerung außerhalb der großen Städte sorgte. Jedoch bescherte dieser rasante Bevölkerungszuwachs den Städten nicht nur mehr Bürger, sondern auch eine deutliche Verschlechterung der hygienischen Verhältnisse. Weil sich allein in Berlin innerhalb kürzester Zeit die Einwohnerzahl nahezu vervierfacht hatte, war eine einheitliche städtische Verwaltung und Planung notwendig geworden.

Ausbau von Charlottenburg

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Der Verfasser des Planes, James Hobrecht ordnete die Straßen in einem Wabenmuster an, entlang denen Mietskasernen entstehen sollten. Davon hatte er sich eine soziale Durchmischung versprochen, die dann auch tatsächlich erfolgte. Im Zuge des rasanten Bevölkerungswachstums auch in Potsdam wurde auf Drängen des Polizeipräsidenten ein eigenes Gaswerk für Charlottenburg gebaut, das 1861 in Betrieb ging. Damit gehörte Charlottenburg zu den ersten Städten, die eine Straßenbeleuchtung erhielten. Einige der historischen Gaslaternen sind heute noch entlang der Straßen zu sehen. Die Marke von 100.000 Einwohnern, welche die Stadt zur Großstadt machte, knackte Charlottenburg 1893. Nun war Charlottenburg gleich nach Berlin die zweitgrößte Stadt in ganz Brandenburg. Deshalb wurden in den folgenden Jahren weitere Einrichtungen gebaut. Ein neues Elektrizitätswerk wurde etwa 1900 gebaut, das neue Rathaus 1905 fertiggestellt und das weltbekannte Kaufhaus des Westens, das KaDeWe 1907 eröffnet. Bereits 1910 war Charlottenburg auf mehr als 300.000 Einwohner angewachsen.

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