Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen das Lebensziel. Vor allem in Zeiten mit niedrigen Zinsen steigt die Angst vor einer Inflation und das Vertrauen in die Märkte. Beim Eigenheim handelt es sich nicht nur um eine sichere Alternative, sondern auch um die perfekte Altersvorsorge. Deswegen fällt in diesem Bereich immer wieder der Begriff Immobilienfinanzierung. Was eine Immobilienfinanzierung ist und worauf es zu achten gibt – erfahren Sie in diesem Artikel und auf www.gevestor.de.

Was ist eine Immobilienfinanzierung?

Bei einer Immobilienfinanzierung handelt es sich um nichts anderes als um eine Finanzierung für Immobilien. Sie umfasst alle Summen, die beim Erwerb oder der Umschuldung einer Immobilie erforderlich sind. Allerdings gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für die Immobilienfinanzierung. Öfter fallen die Begriffe Baufinanzierung oder Hypotheken. Bei einer Immobilienfinanzierung werden zwischen zwei Finanzierungsbausteine unterschieden:

  1. Eigenkapital
  2. Fremdkaptial

Jede Bank bietet ihren Kunden unterschiedliche Zinsen und Konditionen an. Auch gibt es Unterschiede in den jeweiligen Verträgen. Ein großer Vorteil, auch wenn ein Vergleich schwieriger wird. Ein Großteil der Ideen für die Immobilienfinanzierung stammt von den Kreditmaklern und nicht den Banken.

Zusatzsicherheiten bei der Immobilienfinanzierung

Nicht zum Eigenkapital zählen unter anderem liquide Vermögenswerte. Dennoch können sie dabei helfen, um an einen günstigeren Zins zu kommen. Banken wollen als Sicherheit einen bestimmten Betrag von Eigenkapital sehen. Das macht jedoch für beide Seiten Sinn. Die Bank gewinnt mehr an Sicherheit und der Kunde kann den restlichen Kredit mit günstigeren Zinsen zurückzahlen. Banken wollen keine Kreditausfälle sehen und prüfen deswegen ihre Kunden genau. Je kleiner das Risiko, umso höher die Chance auf eine Finanzierung.

Deswegen sollten zusätzliche Sicherheit mit ins Spiel gebracht werden. Sie verringern das Ausfallrisiko und erhöhen das Vertrauen bei den Banken. Sofern die Zusatzsicherheiten geeignet sind, sollten sie unbedingt genutzt werden. Die Bank belohnt die erhöhte Sicherheit mit einem niedrigeren Zinssatz. Auf mehre Jahre hinweg können so mehre hundert Euro gespart werden.

Worauf sollte bei der Immobilienfinanzierung geachtet werden?

Auf den Weg zu den eigenen vier Wänden kann einiges schiefgehen. Vor allem bei einer Finanzierung sind auf unterschiedliche Dinge zu achten. Damit es bei der Immobilienfinanzierung zu keinen Problemen kommt, sollten auf folgende Punkte geachtet werden.

1. Finanzen planen und Vorarbeit leisten

Wer sich für eine Immobilienfinanzierung entscheidet, sollte seine persönliche Situation genau beleuchten. Hierzu empfiehlt es sich alle Einnahmen sowie Ausgaben aufzulisten. Einkommen, Fixkosten, Auto oder Reparaturen müssen mit in die Schätzung genommen werden. Aufgrund dieser Basislage lässt sich die aktuelle finanzielle Lage einschätzen. Zudem gibt es kostenlose Tools, welche die Aufstellung erleichtern. Eine Planung der Finanzen ist enorm wichtig.

2. Eigenkapital

Heutzutage werden mindestens 20 Prozent der Baukosten benötigt, um an einen Kredit zu kommen. Die restlichen 80 Prozent werden in regelmäßigen Abständen zurückgezahlt. Bei der Aufnahme einer Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich so viel Geld wie nur möglich zu sparen. Mittlerweile sind viele der Sparkassen und Banken toleranter geworden. Ab und zu ist sogar eine Finanzierung bei 100 Prozent des Kaufpreises möglich. Aufgrund des erhöhten Ausfallrisikos ist es aber schwieriger an solch einen Kredit zu kommen. Weiterhin fallen hohe Zinsen an. Die private Immobilienversicherung ist für einen Großteil der Bank die sicherste Art eines Kreditgeschäfts.

3. Bonität überprüfen

Des Weiteren sollte stets die Bonität im Auge gehalten werden. Ob die Bank eine Immobilienfinanzierung gewährt, hängt oft von der Bonität des Kunden ab. Deswegen will die Bank herausfinden, ob der Gegenüber für den Kredit geeignet ist. Die Bank fordert in der Regel eine Auskunft über die Kontoauszüge der letzten 3 bis 6 Monate. Zudem holt sie sich eine Selbstauskunft von der Schufa. Aufgrund der erhaltenen Infos entscheidet die Bank, ob der Kunde einen Kredit bekommt oder nicht. Die Schufa zählt zu einer der größten Auskunftsdateien in Deutschland. Deswegen sollte die Bonität vor jeder Finanzierung überprüft werden. Manche Infos sind veraltet und können einen negativen Einfluss haben.

4. Rückzahlungsplan

Letztendlich muss der Kredit eines Tages vollständig zurückgezahlt werden. Dieser wird Monat für Monat über mehrere Jahre hinweg abbezahlt. Deswegen empfiehlt sich ein sogenannter Rückzahlungsplan. Nur wer seine Kosten stets im Auge hat, wird keine Probleme mit Zahlungsschwierigkeiten bekommen.

Fazit

Bei einer Immobilienfinanzierung handelt es sich im Grunde genommen um eine Finanzierung einer beliebigen Immobilie. Grundsätzlich benötigt man rund 20 Prozent der Baukosten, um an eine Finanzierung zu kommen. Je mehr Eigenkapital, desto besser. Wer sich für eine Immobilienfinanzierung entscheidet, sollte zuvor seine Finanzen überprüfen. Ein Unfall mit dem Auto und die Reparaturkosten können den Rahmen sprengen. Eine wichtige Rolle bei jeder Finanzierung spielt die Bonität. Banken benötigen für die Vergabe von Krediten Sicherheiten, um einen Kreditausfall zu minimieren. Zudem empfiehlt sich die Erstellung eines ordentlichen Rückzahlungsplans. Der Kredit wird über mehrere Jahre hinweg zurückgezahlt und sollte dementsprechend geplant werden.

 

Veröffentlicht am: 25.05.2018 | Autor: Julius Hagen

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