Veröffentlicht am: 12.02.2020 | Author: Julius Hagen

Tipps zum erfolgreichen Verwalten von Immobilien

Die Verwaltung von Immobilien ist an viele Gesetze zum Schutz der Mieter gebunden. Wenn Sie in diesem Bereich tätig sein wollen, so brauchen Sie ein umfassendes Wissen und wirtschaftliches Denken. Grundsätzlich muss ein Mehrfamilienhaus anders verwaltet werden als ein Einfamilienhaus.

Immobilienverwaltung lässt sich lernen

Wenn Sie z.B. Immobilienmakler sind oder eine andere abgeschlossene Ausbildung in diesem Bereich nachweisen können, so können Sie das Verwalten von Immobilien in einem Fernkurs erlernen. Die Weiterbildung zum Immobilenfachwirt bietet sich hier beispielsweise an. Nach erfolgreicher Prüfung sind Sie Immobilienfachwirt IHK und haben das nötige Wissen, um auch rechtssicher Kostenabrechnungen und Verträge zu erstellen. Auch wer in einer Hausverwaltung arbeitet profitiert durch diese Weiterbildung, weil sein Aufgabenbereich dadurch erweitert werden kann.

Mit geeigneten Mietern fängt alles an

Aller Anfang der Immobilienverwaltung ist das Finden von solventen Mietern, die in das Haus passen. Bei einem Mehrfamilienhaus mag dies schwieriger sein als bei einem Einfamilienhaus, denn die Mieter müssen auch zu den anderen Mietern passen. Eine Schufaauskunft einholen ist mittlerweile ganz normal, denn Sie wollen sich auch absichern, dass die Mieter ihre Miete auch wirklich bezahlen.

Sobald eine Entscheidung gefallen ist, geht es an das Erstellen des Mietvertrages und hier ist es ganz wichtig, dass dieser auch rechtssicher ist. Sollte auch nur eine Klausel enthalten sein, die nicht rechtens ist, kann der ganze Mietvertrag seine Gültigkeit verlieren. In der Regel hat dadurch nicht der Mieter einen Nachteil, sondern vielmehr der Vermieter. Wer zum Beispiel eine Renovierungsklausel in den Mietvertrag setzt, riskiert, dass alles unwirksam wird und der Mieter am Ende komplett ohne Renovierung aus dem Mietverhältnis ausscheiden kann. Die Kosten für die Renovierung trägt in diesem Fall der Vermieter komplett.

Mit dem Mietvertrag beginnt die eigentliche Verwaltung

Sobald die Mieter eingezogen sind, ist es wichtig, den Eingang der Mietzahlungen regelmäßig zu überprüfen, auch müssen die Abrechnungen für Heiz- und Betriebskosten gesetzeskonform erstellt werden. Sobald die Nebenkostenabrechnung erfolgt, welche einmal im Jahr erstellt wird, ist etwas Zeit im Kalender freizuhalten. Jeder Mieter hat ein Recht darauf, Einsicht in die Abrechnung zu nehmen, um sicherzugehen, dass seine Abrechnung auch richtig ist. Dies kostet der Immobilienverwaltung Zeit, denn es müssen unter Umständen Termine mit den interessierten Mietern vereinbart werden.

Die Immobilienverwaltung erleichtert die Arbeit

Fast jeder Eigentümer weiß, wie zeitintensiv diese Arbeiten sein können. Deshalb lassen viele diese ganzen Arbeiten von einer Immobilienverwaltung übernehmen. Wer es sich zutraut und der Meinung ist, diese Zeit investiert er gerne, sollte auf jeden Fall eine Weiterbildung bei der IHK oder einer Fernschule besuchen und sich zur Immobilienverwaltung IHK weiterbilden lassen. Da sich auch die Gesetzeslagen immer wieder ändern, müssen Sie auf dem Laufenden bleiben, denn eine Klage wegen gesetzeswidrigen Verträgen oder Abrechnungen halten vor Gericht meist stand. Das kann Sie als Eigentümer unter Umständen viel Geld kosten und zudem Ihren Ruf als Vermieter schädigen.

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