Immobilien­makler Zehlendorf

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© OpenStreetMap – Geoportal Berlin

Für Immobilienbesitzer in Zehlendorf

Wer kleinstädtische Idylle in der Nähe der Großstadt sucht, ist im Berliner Bezirk Zehlendorf genau richtig. Er befindet sich sehr dicht am Berliner Zentrum und liegt dennoch sehr idyllisch und ist von Gärten und Grünflächen umgeben. Vor allem Familien fühlen sich hier wohl, die in den Ein- und Zweifamilienhäusern wohnen, die die Immobilienstruktur des Bezirkes prägen.

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Immobilienpreise in Berlin-Zehlendorf

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Die Preise für Wohneigentum liegen in Berlin Zehlendorf auf einem Hohen Niveau. Wer also heute seine Immobilie über einen Makler in Berlin-Zehlendorf verkaufen möchte, der kann mit hohen Gewinnen rechnen. Bei einem Blick auf die aktuellen Immobilienpreise der einzelnen Ortsteile fällt auf, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Bezirken keine signifikanten Unterschiede gibt. Die Durchschnittspreise für eine große Eigentumswohnung mit 80 bis 120 m² liegen zwischen 3030 und 4352 Euro für den Quadratmeter. Die teuersten Wohnungen befinden sich im Ortsteil Dahlem. Etwas weniger zahlen Käufer für eine Eigentumswohnung in Lankewitz. Dennoch: Wer eine Immobilie besitzt und diese über einen Makler in Zehlendorf zum Verkauf anbieten möchte, braucht nicht lange auf interessierte Käufer zu warten.

Bodenrichtwertkarte Berlin-Zehlendorf

Bodenrichtwertkarte immoeinfach. Auf Basis der amtlichen Werte des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Berlin

Grundstückspreise in Zehlendorf

Wer mit dem Gedanken spielt, sein Haus zu verkaufen, möchte dafür natürlich möglichst den besten Preis bekommen. Vielleicht hängt auch sogar die Verkaufsentscheidung davon ab, welcher Verkaufspreis zu erwarten ist? Einen ersten Überblick über die aktuellen Immobilienpreise spiegeln die Bodenrichtwerte wieder. Jeder Berliner Bezirk ist in sogenannte Bodenrichtwertzonen gegliedert. Diese Werte wurden von den Immobilienmaklern in Zehlendorf erhoben und geben Auskunft darüber, wie sich die Preise in der Nachbarschaft in diesem Bezirk entwickelt haben. Ein Blick auf die Preisentwicklung in Zehlendorf zeigt, dass sich die Immobilienpreise in den vergangenen 10 Jahren kontinuierlich nach oben bewegt haben. Es ist also jetzt der beste Zeitpunkt, ein Haus mit Grundstück über einen Makler in Zehlendorf zu verkaufen. Im Gegensatz zu den Preisen für Eigentumswohnungen, die in allen Bezirken etwa auf dem gleichen Niveau liegen, erkennt man bei den Quadratmeterpreisen für Einfamilienhäuser große Unterschiede. Die Preise schwanken zwischen 200 und 2100 Euro.

Tabelle: immoeinfach – Ausgewählte Bodenrichtwerte Zehlendorf der vergangenen Jahre auf Basis des Immobilienpreis-Info des Gutachterausschusses

Diagramm: immoeinfach – Bodenpreisentwicklung Zehlendorf in den vergangen Jahre

Das ist Ihre Immobilie in Zehlkendorf wert

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Auch wenn der Ortsteil Wannsee tendenziell zu den teureren Pflastern in Berlin zählt, finden Sie hie auch die günstigsten Immobilien in ganz Zehlendorf. In der Siedlung Albrechts Teerofen zahlen Sie aktuell nur 200 Euro. Auch in der Bernhard-Beyer-Straße oder in Steinstücken sind die aktuellen Immobilienpreise nur unwesentlich höher. Mit sehr hohen Gewinnen können Immobilienbesitzer im Ortsteil Dahlem rechnen. Höchstpreise rufen die Makler in Zehlendorf im Bachstelzenweg oder in der Siedlung nördl. U-Bahnhof Thielplatz. Moderate Preise im mittleren dreistelligen Bereich zahlt man im Berliner Ortsteil Lankewitz. Zu den teureren Wohngegenden gehört der Zehlendorfer Ortsteil Steglitz. Hier zahlt man für ein Einfamilienhaus mit Grundstück je nach Lage zwischen 620 und 1100 Euro.

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Warum einen Immobilienmakler beauftragen

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Ein Haus besitzt in aller Regel einen hohen monetären Wert. Als Eigentümer ist Ihnen also daran gelegen, den besten Preis für Ihre Immobilie zu erzielen. Ein Makler in Zehlendorf besitzt das Know-how und die Erfahrung, einen realistischen Verkaufspreis zu ermitteln. Er orientiert sich zunächst an den Bodenrichtwerten, ermittelt aber anhand der realen Lage, der Ausstattung des Hauses, des energetischen Wertes, der Bausubstanz und des allgemeinen Pflegezustandes eine authentische Kaufsumme. Der Makler in Zahlendorf erstellt nach der Besichtigung des Objektes ein Exposé, das die Vorzüge des Hauses in den Vordergrund stellt. Er ist auch dafür verantwortlich, dass dieses Exposé verbreitet und von potenziellen Kaufinteressenten wahrgenommen wird. Der Immobilienmakler in Zehlendorf ist sowohl für den potenziellen Käufer als auch den Eigentümer der Ansprechpartner. Er stimmt die Termine für die Besichtigungen ab, beantwortet die Fragen auf beiden Seiten und begleitet am Ende auch den rechtsgültigen Vertragsschluss.

Sie stehen im Mittelpunkt – Makler-Service in Berlin-Zehlendorf informiert

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Schließlich ist das für uns als Immobilienmakler eine regelmäßige Aufgabe. Es fällt uns nicht nur inhaltlich, sondern sicher auch von der Übung her deutlich leichter als Ihnen. Wir kennen die Quellen, die aktuellen Bodenwerte und Wohnungspreise in Zehlendorf, wissen was in der jungen Vergangenheit in Ihrer Nachbarschaft gezahlt wurde.

Und wir nehmen uns gern die Zeit für Sie. Hinterher wissen Sie Bescheid und können sich frei entscheiden. Natürlich lassen wir Sie auch mit all den anstehenden Behördengängen und Unterlagen nicht allein. Probieren Sie es aus.

Ortsteile Zehlendorf

Dahlem

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Nikolassee

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Wannsee

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Was Berlin-Zehlendorf ausmacht

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Der Berliner Bezirk Zehlendorf-Steglitz, wie er seit der jüngsten Verwaltungsreform von 2001 heißt, zählt zu den begehrtesten Wohngegenden der deutschen Hauptstadt, und das aus gutem Grund. Hier leben vorwiegend wohlhabende Menschen, die sich durch die günstige Verkehrslage und die insgesamt ausgezeichnete Infrastruktur angezogen fühlen. Daneben bietet der Bezirk viele kulturelle Attraktionen sowie viel Natur, wodurch die Nähe zur Großstadt beinahe in Vergessenheit gerät. Zehlendorf-Steglitz setzt sich zusammen aus den Stadtteilen Lankwitz, Lichterfelde und dem alten Ortskern, während zu dem ursprünglichen Namensgeber selbst ebenfalls der alte Ortskern, Dahlem, Wannsee und Nikolassee gehören. Im Norden grenzt der Bezirk an Spandau, Charlottenburg, Wilmersdorf mit Westend und Schmargendorf, im Osten an Schöneberg und Tempelhof.  Steglitz-Zehlendorf in Berlin erstreckt sich auf einer Fläche von 102,50 Quadratkilometern und ist damit der drittgrößte Bezirk der ganzen Stadt. 299 268 Einwohner (Stand 31. Dezember 2014) leben hier. Es handelt sich um einen wohlhabenden Bezirk, was sich auch in den Immobilienpreisen wiederspiegelt.

Wissenswertes über Zehlendorf

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Die Bebauung in dem Bezirk Zehlendorf ist ganz unterschiedlich, aber stets hochwertig. Die gesamte Region ist durchzogen von großzügigen Naturlandschaften mit Gewässern, Wäldern und Wiesen. In Lichterfelde liegen gründerzeitliche Villen, die besonders beliebt bei den Immobilienmaklern in Zehlendorf und ihren Klienten sind, ebenso wie die Wohnsiedlungen aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Der Ortsteil Steglitz dagegen weist einen eher städtischen Charakter auf und bietet sehr viele Einkaufsmöglichkeiten; hier gibt es die größte Ladendichte von ganz Berlin. Je nachdem, welche Art von Immobilien der künftige Käufer oder Mieter sucht – in Steglitz-Zehlendorf wird er sein Wunschobjekt finden. Die kulturellen Sehenswürdigkeiten in diesem Bezirk sind beachtlich und ganz unterschiedlicher Natur. Das Haus am Waldsee etwa stammt aus den 1920er Jahren, wo es als Privatvilla vom Architekten Max Werner erbaut wurde. Die heutige Nutzung steht in Kontrast zu dem behaglich anmutenden Äußeren: Es stellt den Rahmen dar für renommierte Kunst der Gegenwart.

Museum in Zehlendorf als Zeitzeugen der Vergangenheit

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Ein Museum ganz anderer Art ist das Aliierten-Museum. Es befindet sich im ehemaligen amerikanischen Sektor und dokumentiert das Ringen der sogenannten Westmächte um die Freiheit Berlins und den Aufbau der Luftbrücke. Auch das gute Verhältnis zwischen den US-Amerikanern und den Bewohnern insgesamt während der Nachkriegszeit ist zu sehen. Das Museum Düppel dagegen weist auf die scheinbar beschauliche Zeit im 13. Jahrhundert hin. Es handelt sich um ein Museumsdorf mit Rekonstruktionen von Wohnhäusern, Getreidespeicher, Backhaus, Töpferstand und Schmiede. Außerdem gibt es einen ausgegrabenen und einen nachgebildeten Brunnen. Fauna und Flora zeigt das Museum Düppel ebenfalls. Dazu zählen einige teils prämierte Rückzüchtungen wie das Düppeler Weideschwein und Skudden, eine selten gewordene Schafrasse. Eine Wildpflanzensammlung, Hochwald, Bauerngärten, Wiesen und die damals moderne Dreifelderwirtschaft begeistern die Interessierten.

Beschauliche Parklandschaften inmitten einer Großstadt

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Bei allen Kulturgütern, die Berlin Steglitz-Zehlendorf zu bieten hat – einen großen Reiz dieses Bezirks macht die schöne Landschaft aus mit ihren Parks und Gewässern. Das bekannteste ist der Wannensee, wie das gesamte Areal aus verschiedenen Seen in Wirklichkeit heißt. Der größte See, der durch den Schlager der jungen Conny Froboess in ganz Deutschland bekannt wurde, war mit seinem großzügigen Standbad bis zur Wende das beliebteste Ausflugsziel der Berliner. Der südlichste in dem großen Gefüge ist der schlauchförmige Schlachtensee mit einer Fläche von 421 000 Quadratmetern und einem Umfang von 5,5 Kilometern. Viele Ausflügler nutzen ihn zum Baden, Relaxen oder für Spaziergänge am Ufer. Er geht teils unterirdisch in die Krumme Lanke über. Dieser See ist deutlich kleiner, dafür aber auch malerischer. Beiden gemein sind schöne Parkanlagen und Liegewiesen in der direkten Umgebung.

Ein besonderer Park: Klein Glienicke

Von den Parks im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist Klein-Glienicke mit einer Fläche von 116 Hektar der größte und auch bedeutendste. Er entstand im Wesentlichen im 19. Jahrhundert unter Prinz Carl von Preußen, der ihn 60 Jahre lang in seinem Besitz hatte. Klein-Glienicke ist ein Landschaftsgarten nach englischem Vorbild, an dem Lenné maßgeblichen Anteil hatte. Neben scheinbar wildwachsenden Bäumen befinden sich exakt angelegte Beete, Springbrunnen, Mosaike, Lauben, Plastiken und verschiedene Gebäude. Das architektonische Zentrum des Parks bildet das Jagdschloss Glienicke, das Prinz Carl ursprünglich als Villa nutzte. Heute ist dort seine Gemäldesammlung ausgestellt. Zwischen 1959 und 1862 entstand es in seiner heutigen Form im neobarocken Stil. Ebenfalls im Park, aber im Zentrum, liegt das Schloss Glienicke. Es war die Sommerresidenz des Prinzen Carl und wurde von Friedrich Schinkel 1825 im klassizistischen Stil errichtet, wobei italienische Elemente einfließen. Zuvor war es ein schlichtes Gutshaus gewesen.

Zeitzeugen aus der Vergangenheit säumen die Straßen

Ein wunderschönes Dokument des Jugendstils ist der Bahnhof Mexikoplatz. Er wurde 1904 eröffnet und die prägnante, mit Türmchen verzierte Kuppel ist weithin sichtbar. An der 1987 rekonstruierten Bahnbrücke befindet sich ein schmiedeeisernes, reich verziertes Wappen mit den Buchstaben KPEV (Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung). Der Bahnhof Mexikoplatz bedeutet einen viel genutzten Halt für S-Bahnen mit Umsteigemöglichkeiten in das Berliner Busnetz und die Havelbus Verkehrsgesellschaft. Bei der Dorfkirche Zehlendorf handelt es sich um einen Bau von 1768. Friedrich II. soll sie in Auftrag gegeben haben, und zwar mit achteckigem Grundriss. Die denkmalgeschützte Pauluskirche ist im Stil der märkischen Backsteingotik aus roten Ziegeln gemauert. Besonders beeindruckend ist der asymmetrische Grundriss, der auch im Inneren sichtbar wird: Der Chor ist mehreckig und entsprechend haben die beiden Seitenschiffe unterschiedliche Breiten. Der hoch aufragende quadratische Turm steht seitlich. Zur Pauluskirche gehört das Pfarrhaus östlich davon. Es erscheint etwas kompakter, zeigt aber denselben Stil wie die Kirche, sodass beide eine architektonische Einheit bilden.

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Geschichte Zehlendorf

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Gegen Ende des 12. Jahrhunderts gab es in dem Bereich des heutigen Zehlendorf in Berlin bereits slawische Siedlungen am Schlachtensee, von denen deutsche Zuwanderer Besitz ergriffen und dabei die bisherigen Bewohner umsiedelten. Sie gründeten Anger- und Straßendörfer; das mit dem damaligen Namen Cedelendorp entstand vermutlich um 1230 und wurde in einem Kaufvertrag erstmals 1242 erwähnt. Markgraf Johann I. und Otto III. übertrugen darin das Eigentum am heutigen Zehlendorf auf das Kloster Lehnin der Zisterzienser, und zwar für 300 Mark Silber. 1251 kam Krummensee ebenfalls durch Kauf hinzu. Es gibt eine Urkunde aus dem Jahr 1264 über eine Dorfkirche mit einem sogenannten Klutturm, der also wie ein Klotz aussah. Das Gebäude von 1250 existiert jedoch nach den Zerstörungen des Siebenjährigen Kriegs nicht mehr. Aber 1768 entstand auf Befehl von Friedrich dem Großen ein eigenwilliger Neubau, der noch heute steht.

Zwischen Reformation und 17. Jahrhundert: Das Dorf wächst und gedeiht

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Bis zur Reformation entwickelte sich das Dorf zu einer ansehnlichen Ortschaft mit Fischereirechten, Krug und Wassermühle. Die Mönche, in deren Besitz das Dorf jetzt war, hatten ein lebhaftes Interesse an seinem Gedeihen, weil es genau auf dem Weg zu ihren Barnimer Ländereien lag. Es entwickelte sich rasch und die insgesamt 140 Menschen hatten ein gutes Auskommen, wozu auch die günstige Umgebung beitrug. Insgesamt drei Seen, der Nikolassee (früher Tusen), der Schlachtensee und die Krumme Lanke lieferten Nahrung in Form von Fisch und zum Decken der Dächer das Reet. Im Westen zogen sich bis zum Wannsee Weiden und außerdem Wälder hin, aus denen sich die Zehlendorfer mit Holz versorgten, östlich waren die Böden sehr fruchtbar und wurden nach dem Prinzip der Dreifelderwirtschaft beackert. 1542 löste das Amt Mühlendorf das Kloster bei der Verwaltung Zehlendorfs ab. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war es um Hirtenhof, Badestube, Schmiede und Backofen erweitert worden.

Schnelle Genesung nach dem 30-jährigen Krieg

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Das Amt Mühlendorf stand in enger Verbindung zu den brandenburgischen Kurfürsten und anschließend zu den preußischen Königen, die nach der Reformation Kirchenpatrone wurden. Von den Gräueltaten, die im 30-jährigen Krieg auch Zehlendorf heimsuchten, erholte sich das Dorf recht schnell. 1652, vier Jahre nach Kriegsende, brachte die Regierung 51 für alle verbindliche Rechts- und Moralgrundsätze heraus. Der Bau des Potsdamer Stadtschlosses im 17. Jahrhundert brachte eine weitere Änderung zum Positiven für Zehlendorf. Es lag in der Mitte zwischen der neuen Residenz und der bisherigen in Berlin. Insbesondere Friedrich II. nutzte die Zeit des Pferdewechsels oft, um mit den Einwohnern zu sprechen. Sein Neffe, Friedrich Wilhelm II., ließ später die Steinbahn bauen, mit der sich der Kutschverkehr zwischen Berlin und Potsdam sehr beschleunigen ließ.

Neue Verkehrsanbindung und ein blühendes Bauwesen in Zehlendorf

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Auch die spätere Verkehrsanbindung Zehlendorfs an die Umgebung setzte früh ein. Schon wenige Jahre nach der ersten Eisenbahn verkehrten ab dem 22. September 1838 Züge zwischen Berlin und Potsdam mit Halt in dem kleinen Ort in der Mitte der Strecke. Bereits im 19. Jahrhundert kam der Trend auf, in der für damalige Verhältnisse bereits sehr großen Stadt zu arbeiten und dabei doch ländlich und beschaulich zu wohnen. Fast zeitgleich wurde der Grundbesitz neu geordnet. Folgerichtig setzte ein großer Sturm auf die Ländereien ein und viele Immobilien entstanden, die insbesondere zahlungskräftige Käufer aus Berlin erwarben. Der Immobilienmakler von heute kann aus einer großen Anzahl von Objekten wählen, die teils schon damals entstanden sind: elegante Villen, großzügige Landhäuser, kleinere Einfamilienhäuser und Wohnungen in größeren Komplexen.

Reformen und Neuordnungen im 20. und 21. Jahrhundert

1920 kam es zu einer Neuorganisation der Berliner Gemeinde. Wannsee, Nikolassee, Dahlem, Kleinglienecke, Potsdamer Forst und Pfaueninsel wurden Zehlendorf zugeordnet, später auch noch Gut Düppel und Schwanenwerder. Ab 1938 stellte der Dahlemer Weg die Grenze zu Steglitz dar. Während der NS-Zeit machte der sonst so angenehme Bezirk Berlins negativ Geschichte. Hier fand 1942 die berüchtigte Wannsee-Konferenz statt und im Institut für Anthropologie führte man rassistische Menschenversuche durch. Nach 1945 fiel dieser Teil Berlins an die Amerikaner, die bis 1994 dortblieben. Es herrschte ein sehr gutes Verhältnis zwischen ihnen und der Bevölkerung, das in dem alljährlichen deutsch-amerikanischen Volksfest seinen Höhepunkt fand. Auf dem Gelände der ehemaligen Kasernen stehen heute hochwertige Immobilien. Steglitz-Zehlendorf erlebte aus wissenschaftlicher Sicht 1948 einen Aufschwung: 1948 war das Gründungsjahr der Freien Universität Berlin und 1959 nahm das Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung seinen Betrieb auf. Zum 1. Januar 2001 trat die vorerst letzte Bezirksreform von Berlin in Kraft. Danach gehört jetzt auch Steglitz mit Lankwitz und Lichterfelde zu Zehlendorf.

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